Der Rallye-Auftakt wird ein Wintermärchen
Ex-Weltmeister Andreas Aigner trifft bei der Jänner-Rallye auf enorm große nationale und internationale Konkurrenz.

Foto © RS-ART Andreas Aigner rechnet sich Chancen aus, weil es im Mühlviertel geschneit hat
Die Hälfte der österreichischen Rallye-Meisterschaft wird heuer auf steirischem Boden ausgetragen, denn vier der acht Läufe finden in der Steiermark statt (Rebenland-Rallye im März, Bosch-Rallye in Pinggau im Mai, Weiz-Rallye im August und ARBÖ-Rallye in Admont im September). Die weiß-grünen Beiträge beim Auftakt am Freitag und am Samstag im Raum Freistadt bei der traditionellen Jänner-Rallye halten sich in Grenzen.
Schwierigkeiten mit Budget
Willi Stengg schraubt in Rohrbach mit seinem Team noch an den aufzubauenden Fahrzeugen für den neuen Opel-Corsa-Cup. Daniel Wollinger aus Laßnitzthal wollte heuer ursprünglich vier internationale Einsätze absolvieren, hat aber Schwierigkeiten, das Budget aufzustellen. Seinen Citroen im Jaga-Motorsport-Team pilotiert Patrick Winter.
Bleibt nur noch ein steirischer Pilot im Spitzenfeld der Meisterschaft. Das ist mit Ex-PRC-Weltmeister Andreas Aigner aber ein prominenter Mann. Der Ennstaler fährt mit einem Mitsubishi Evo IX und an seiner Startnummer 20 kann man ablesen, dass er enorme nationale und internationale Konkurrenz hat. Doch Aigner vertraut auf seine fahrerische Genialität: "Mein Auto ist um einiges leichter als die neuere Generation des Evo X. Bei wechselnden Verhältnissen rechne ich mir schon etwas aus", sagt der Weißenbacher, der sich über den am Donnerstag gefallenen Neuschnee daher sehr freute. Die härtesten Kontrahenten sind am Freitag ab 7.30 Uhr Staatsmeister Beppo Harrach, Kris Rosenberger (erstmals im Polo S2000), SWRC-Weltmeister Juha Hänninen (FIN/Skoda) sowie acht tschechische Top-Teams.








