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Zuletzt aktualisiert: 18.12.2010 um 20:30 UhrKommentare

2000 Arbeitsstunden für das Miniatur-Dorf

Bastelstunde für die Großen: In 2000 Arbeitsstunden wurde das Dorfzentrum von Weißenbach bei Haus originalgetreu bis ins kleinste Detail nachgebaut. Die Krippe kann heute besucht werden.

Liebe zum Detail: Für jede Figur in der Dorfkrippe wurde das Gewand, oft sogar eine Tracht, geschneidert. Alle Gebäude wurden originalgetreu nachgebaut

Foto © PrivatLiebe zum Detail: Für jede Figur in der Dorfkrippe wurde das Gewand, oft sogar eine Tracht, geschneidert. Alle Gebäude wurden originalgetreu nachgebaut

Schon beim Erzählen geraten Elfriede und Alfred Tscherner vom Hundertsten ins Tausendste. So ähnlich muss es ihnen beim Basteln auch ergangen sein. "Es sind ja nicht nur die Gebäude, da geht es um jedes Tier und jede Pflanze, alles muss genau bemalt werden. Für jede Figur wurde extra ein Gewand, oft sogar eine Tracht oder ein richtiges Dirndl geschneidert. Es war wirklich viel Arbeit." Das kann man wohl sagen. Zusammen mit einigen anderen Personen der Dorfgemeinschaft Weißenbach haben sie ihr Ortszentrum im Originalmaßstab und vor allem detailgetreu nachgebaut.

Rund 2000 Arbeitsstunden stecken in dem Weißenbach-Minimundus, das unter der Anleitung des Krippenbaumeisters Adi Barazzutti aus Pruggern nachgebaut wurde. Er ist wahrlich ein Meister seines Fachs und gilt im gesamten Ennstal als erste Anlaufstelle, wenn Bastler hochtrabende Pläne haben und sich nach den ersten Versuchen auf dem Boden der Realität wiederfinden.

Die Weißenbacher sind stolz, dass man es geschafft hat. "Wir haben bereits Nachfragen des ORF, unseres Wissens nach sind wir die einzige Gruppe, die ein gesamtes Dorf auf diese Weise als Krippe nachgebaut hat."

Krippe im Stall

Bereits der Standort für Weißenbacher Minimundus-Anlage war eine Herausforderung. Schließlich braucht man dafür eine ganze Menge Platz. Letztlich nahm man hier Anleihe bei der Weihnachtsgeschichte: Man entschied, die Dorfkrippe im so genannten "Schwab'nstall" aufzubauen. Das Ergebnis kann heute von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Weitere Öffnungszeiten sind heuer am 22., 26. und 29. Dezember, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

CHRISTIAN HUEMER

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