Obersteirische Passstraße könnte ab Freitag offen sein
Die B 114 über den Triebener Tauern war am 21. Juni nach schweren Regenfällen und Muren unpassierbar geworden - könnte ab Freitag aber zumindest teilweise wieder befahrbar sein. Schäden gibt es auch an Landesstraßen im Murtal.

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Die Unwetter der vergangene Wochen und vom Dienstag haben in der Obersteiermark mehreren Straßen stark zugesetzt. Die Niederschläge und Muren am Dienstag hätten einen Schaden an Landesstraßen von rund 300.000 Euro verursacht, so das Land Steiermark. Die Straße über den obersteirischen Triebener Tauern (B 114) - die bei den Unwettern am 21. Juni schwer beschädigt worden war - könnte ab Freitag aber zumindest teilweise wieder befahrbar sein. Dies teilte der zuständige Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (F) am Mittwoch mit.
Nach den durchgeführten Räumungsarbeiten nach dem Unwetter vom Dienstag wird das vorläufige Schadensausmaß an Landesstraßen im Bereich Murtal auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Ameringerstraße (L 541) ist auf rund 500 Meter Länge mehr oder weniger zerstört, der Verkehr kann hier nur einspurig auf einer Schotterfahrbahn geführt werden. Auf der Obdacherstraße B78 sind im Raum Obdach sowohl berg-als auch talseitig Hangrutschungen aufgetreten. Auch hier könne der Verkehr nur einspurig geführt werden, hieß es seitens des Landes.
Beeinträchtigter Verkehr
Auf der B 114 seien seit dem Unwetter im Juni mehrere Unternehmen täglich bis in die Abendstunden mit den Arbeiten an der Straße beschäftigt, die wegen Hangrutschungen gesperrt werden musste. Neben den Aufräumarbeiten habe man bergseitig nicht weniger als sieben Seil- und Murensperren angebracht, so Kurzmann. Talseitig - wo die Straße abgerutscht war - wurden acht Bereiche mit Steinstützkörpern verbaut. "Die Reparaturarbeiten können aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials nur nur unter geologischer Aufsicht erfolgen. Spielt das Wetter halbwegs mit, sollte ab Freitagabend ein Fahrstreifen benützbar sein", so Kurzmann. Die Kosten wurden von Franz Nöhrer von der Landesabteilung für den Straßenerhaltungsdienst auf rund 600.000 Euro geschätzt.
Weiterhin beeinträchtigt ist der Verkehr auch auf der Pyhrnautobahn (A 9) in Richtung St. Michael zwischen den Auffahrten Trieben und Treglwang: Hier ist der rechte Fahrstreifen seit 22. Juni gesperrt. Die Dauer der aufgrund einer Hangrutschung erforderlichen Sanierung ist nicht bekannt.









