Analyse für zwei Varianten
Im Paltental wird neben einer kleinen Lösung auch die Möglichkeit für eine Großgemeinde von Treglwang bis Selzthal geprüft.

Foto © Ute GrossBürgermeister Helmut Schöttl
Das Gespräch der Gemeinden Trieben, Gaishorn, Treglwang mit Vertretern des Landes am vergangenen Freitag ist "in guter und konstruktiver Atmosphäre" verlaufen, berichtet Triebens Bürgermeister Helmut Schöttl. Entschieden ist aber noch nichts, in der folgenden Analysephase werden zwei Varianten geprüft: Ein Zusammenschluss der drei genannten Gemeinden plus Hohentauern und eine große Lösung mit allen Gemeinden des Paltentals - von Treglwang bis Selzthal.
Diese Ideen wurden von den Bürgermeistern selbst ins Spiel gebracht, die Ortschefs von Gaishorn, Treglwang und Rottenmann könnten sich die Schaffung einer Großgemeinde grundsätzlich vorstellen. "Nicht kleckern, sondern klotzen", formulierte Ewald Persch, Rottenmanner Bürgermeister und Landtagsabgeordneter.
Auch Helmut Schöttl ist nicht prinzipiell dagegen, wünscht sich aber ein genaues Hinterfragen: "Man muss sich schon die Sinnhaftigkeit anschauen. Wenn es den Bürgern etwas bringt, warum nicht. Aber ob das wirklich so ist, gehört genau erhoben." Die These, dass Gemeinden erst ab 10.000 Einwohnern vom Finanzausgleich profitieren, will er so auch nicht stehen lassen: "Auch das gehört hinterfragt. Und wenn es so ist, darf man auch die Frage stellen, warum nur die Großen ordentlich beteilt werden, warum nicht auch die kleinen und mittleren Gemeinden. Die derzeitige Regelung stammt noch aus der Nachkriegs-Ära und könnte durchaus einmal überdacht werden."
Offen sind bei den Zusammenlegungen, unabhängig von der Dimension, noch einige Rechtsfragen, etwa wie die unterschiedlichen Gebührenhaushalte zusammengeführt werden können, oder ob diese weiterhin eigenständig behandelt werden.








