Neuer Chef in Trieben
Robert Ciprian ist der neue Chef im RHI-Werk in Trieben. Mit seinen 261 Mitarbeitern läuft das Werk Trieben im Moment auf Hochtouren.

Foto © CHRISTIAN NERAT Robert Ciprian ist neuer Leiter des RHI-Werkes in Trieben
Die Branche ist offenbar beinahe so krisen- wie feuerfest und dementsprechend gut laufen die Geschäfte im Triebener RHI-Werk, das sich auf die Produktion hochwertigster Feuerfestmaterialien spezialisiert hat. Klar, dass der neue Werksleiter Robert Ciprian mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation ausgesprochen zufrieden ist: "Wir fahren fast mit Vollauslastung und die Auftragslage ist gut. Es dürfte uns sogar gelingen, die Zahlen des Vorjahres noch einmal zu übertreffen."
Nach 21 Jahren, in denen Gerhard Tomani das Werk in Trieben leitete, ist seit Jahresbeginn der 51 Jahre alte Robert Ciprian der neue Chef. Ciprian, selbst schon seit 1987 im Unternehmen tätig, leitete zuletzt ein Werk in Deutschland. Vor wenigen Tagen wurde der neue Chef der Öffentlichkeit präsentiert und mit ihm auch gleich eine nagelneue Presse und Fräsanlage um zwei Millionen Euro, die die Kapazität um 15 Prozent auf 63.000 Tonnen steigern soll.
Für Ciprian war der Zeitpunkt der großen Investition goldrichtig: "Die Nachfrage aus der Nichteisenmetallindustrie wird weiter steigen und wir hätten wohl noch dieses Jahr unsere Kapazitätsgrenze erreicht." Das Geheimnis des Erfolges liegt für Ciprian bei den Mitarbeitern: "Heute hat man die Nase vorn, wenn man die besseren Mitarbeiter hat und nicht wenn man die besten Anlagen hat".
254 Mitarbeiter sind im Werk Trieben beschäftigt, 23 davon sind Lehrlinge, die unter anderem als Industriekeramiker, Maschinenbauer oder Technische Zeichner ausgebildet werden.








