Langer Ernst läutet ein
Mit Pauken und Trompeten wird morgen in Trieben die regionale10 eröffnet. Die gesamte Stadt wird zur begehbaren Klangskulptur.

Foto © Hans Kraxner/regionale10
Hunderte Akteure bereichern morgen die Eröffnung des Kulturfestivals regionale10 in Trieben. Hauptdarsteller der Klanginstallation unter der Leitung des französischen Musikers Michel Risse ist das Triebener Wahrzeichen "Langer Ernst", der weithin sichtbare Schlot des RHI-Werkes. Von der Spitze in 140 Metern Höhe wurde ein Seil zum Dach des Freizeitheimes gespannt, an dem sich ein wagemutiger Künstler zu Boden lassen wird, - es gilt eine Distanz von 500 Metern zu überwinden.
Bestandteile des großen Klangkörpers sind zum Beispiel fünf Blasmusikkapellen und 14 Chöre aus dem Bezirk, die Wurzhornbläser Gaishorn, die Big Band Liezen, das Altsteirertrio Lemmerer und die Strassner Pascher. In Summe werden rund 550 Musikerinnen und Musiker beim Anstimmen in Trieben mit dabei sein. Nach der Open-Air-Inszenierung steht Volksfeststimmung auf dem Programm, auf mehreren Bühnen wird konzertiert, das Publikum darf die Nacht zum Tag machen. Ein Verkehrsleitsystem lenkt die Besucher, Ordner weisen die richtigen Wege, laut Veranstalter stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.
Die regionale10 begleitet Einheimische und Gäste durch den Sommer, der Schlussakkord ertönt am 14. August in Altaussee. Bis zu diesem Zeitpunkt werden über 100 Einzelveranstaltungen über die Bühne gegangen sein. Am Vormittag des Eröffnungstages startet in Altaussee die Bezirkswanderung "Grenzgang", am 3. Juni werden die Sonderausstellungen im Museum des Stiftes Admont und auf Schloss Trautenfels eröffnet.








