Regionext: Der Theorie folgt nun die Praxis
Zusammenarbeit der sechs Gemeinden im Ausseerland-Salzkammergut nimmt konkrete Formen an. Die Bauhöfe kooperieren miteinander.

Foto © APAZusammenarbeit im Ausseerland
Lange Zeit geisterte das Stichwort Regionext eher als Vision herum, nun haben die Bürgermeister der sechs Gemeinden im Steirischen Salzkammergut Nägel mit Köpfen gemacht. Bei einer Konferenz unter Anleitung des Instituts für kommunales Management (IKM) zeigte man auf, wie die viel beschworene Zusammenarbeit in der Praxis tatsächlich aussieht.
Fuhrpark.
Die örtlichen Bauhöfe von Tauplitz, Bad Mitterndorf, Pichl-Kainisch, Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee werden mit all ihren Geräten und Maschinen genau katalogisiert. "Es wird eine Produktbeschreibung samt Bild geben", erklärt Susanne Michelic von IKM. Je nach Bedarf kann sich dann eine Gemeinde gegen Kostenersatz auch beim Fuhrpark der Nachbarn "bedienen".
Auch für die Sanierung der Straßen wurde eine eigene Gruppe ins Leben gerufen. "Ein eigener Trupp mit speziell ausgebildeten Personen kümmert sich in Zukunft um die Sanierungsfälle", so Michaelic.
Spezialisierung.
Wobei man nicht nur im Baubereich auf Spezialiserung setzt. Für je sechs verschiedene Themenfelder gibt es einen Bereichssprecher, der die gesamte Region nach außen vertritt. Das hat den Vorteil, dass sich diese Personen in ihren Gebieten zusätzliche Fachkenntnisse aneignen können und nicht jeder Bürgermeister, etwa beim Thema Jugend, wieder von vorne anfangen muss.









