Mit Geheimtraining zum Sieg beim Steiralauf
Einige haben den "Frühstart" über 50 km übersehen.

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Wer Steiralauf-Organisationschef Herbert Krebs kennt, weiß, dass sich ein weicher Kern hinter einer harten Schale verbirgt und der Schmäh kantig ist. Wenn der Bad Mitterndorfer im Anschluss an den Steiralauf entspannt plaudert, zeigt das, dass er zufrieden ist. "Beteiligung, Rennverlauf und Rückmeldungen haben gepasst", erzählt Krebs.
Dass einige Läufer den Start des 50-km-Laufes wegen einer Vorverlegung um 15 Minuten versäumten, will Krebs nicht auf seine Kappe nehmen: "Bei der Startnummern- und Chipausgabe hat jeder nachweislich eine Läuferinformation bekommen, auf der die neuen Startzeiten angekündigt waren. Diese Information muss man halt lesen." Und dass mit insgesamt 500 Teilnehmern nicht ganz die Zahl der vergangenen Steiraläufe erreicht wurde, war schon beim Start ersichtlich. "Vielen Langläufern fehlen einfach die Trainingskilometer, weil es lange keinen Schnee gab", meinte Steiralauf-Begründer Eduard Sulzbacher.
Die Besten hatten sich intensiv vorbereitet: 50 km-Sieger Enrico Rieder aus Saalfelden etwa mit "einem Geheimtraining auf der Tauplitz". Der Zweitplatzierte, Hannes Leitner aus Hohentauern, hatte schon ab Dezember zu Hause eine Kunstschnee-Loipe zur Verfügung. Bei den Damen siegte Renate Schwab aus Pichl-Kainisch, über die 25 km-Distanz wurde der Ramsauer Merlin Lederer Dritter.
Im nächsten Jahr soll wieder eine lange 50-Kilometer-Schleife gefahren werden. "Das hat Tradition. Wenn wir genug Schnee haben, werden wir wieder darauf umstellen", legt sich OK-Chef Krebs bereits jetzt fest.








