Kulm für den Sommer freigegeben
Saisonstart auf der Kulmschanze: Die Anlage startet als Ausflugsziel in die Saison. Den Schanzenrekord hat man mit einer Skulptur markiert.

Foto © HuemerDort wo Schlieri die 215,5 Meter stand, steht nun eine Steinskulptur
Wenn die Überflieger am Kulm über den Bakken gehen, hat es in der Regel zweistellige Minusgrade. Gestern waren nicht nur die Temperaturen freundlich. Zahlreiche Ehrengäste, der Chor der Hauptschule Bad Mitterndorf und Dutzende Zuschauer strahlten mit der Sonne um die Wette. "Es gibt gleich zwei Anlässe: Wir geben die Schanze heute für die Sommersaison frei. Die Ausstellung im Springerturm sowie das Kulmcafe im Starthaus haben geöffnet", so der Tauplitzer Bürgermeister Peter Schweiger. Wer die 200 Höhenmeter nicht zu Fuß zurücklegen will, kann bequem mit dem Sessellift nach oben schweben.
Kunstwerk. Enthüllt wurde auch ein Kunstwerk, das die Schüler der Hauptschule Bad Mitterndorf gestaltet haben. Eine Steinskulptur, die exakt beim Schanzenrekord von 215,5 Metern platziert wurde, soll die Landung von Gregor Schlierenzauer vergangenen Jänner symbolisieren. "Mehrmals haben wir uns das Video angeschaut, der Telemark hat so ausgesehen", erklären die Betreuungslehrer. Das rief den Bad Mitterndorfer Bürgermeister Karl Kaniak auf den Plan, der auch für Wolfgang Loitzl ein Kunstwerk installieren möchte. "Und zwar für perfekte Haltungsnoten bei der Landung, fünfmal 20", schmunzelt der Ortschef.
Die Anlage am Kulm ist ein klassisches Ausflugsziel mit beeindruckendem Rundumblick über das Hinterbergtal. Geöffnet ist jeweils Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Für die Ausstellung ist der Eintritt frei.







