Es lockt der "wilde" Osten
Stainacher Gymnasiasten begeistern sich für Russisch und Russland.
Julia Triebl, Christoph Trummer und Mileva Vidackovic kommen schnell ins Schwärmen, wenn sie sich an ihren erst kürzlich absolvierten Sprachaufenthalt in Russland erinnern. Mit dabei waren alle Schülerinnen und Schüler der 7A-Klasse, besucht wurden St. Petersburg und Novgorod. In der Ferne sind sie auf bekannte Gesichter gestoßen, denn im Herbst des Vorjahres waren russische Schüler zu Gast bei den Familien der Stainacher Gymnasiasten, jetzt folgte der Gegenbesuch des Schüleraustausches.
Gute Verständigung. Der Unterricht hat offenbar gefruchtet: "Wir konnten uns gut verständigen. Teilweise sind wir ja auch alleine los gezogen, aber das war überhaupt kein Problem, auch nicht das Sprechen in der Gastfamilie", berichtet Julia Triebel von ihren Erfahrungen in der Echt-Situation. Die Schüler lernen bereits seit der dritten Klasse Russisch, in Österreich gibt es nur eine zweite Schule, die Russisch in dieser Langform anbietet.
Verwertbarkeit im Beruf. Die leichteste Sprache haben die jungen Leute nicht gewählt, aber sie haben sich sehr bewusst dafür entschieden. Gereizt haben das Außergewöhnliche, der Wunsch statt lange Latein eine lebende Fremdsprache zu wählen und die Verwertbarkeit später im Beruf - Ostsprachen sind gefragt. Professorin Karin Angerer-Koschuh streut ihren Schülern Rosen: "Die 7A ist eine Super-Klasse."







