22 Millionen für Molkerei
Nach drei Jahren Umbau startet die Ennstal Milch nun mit einer neuen Molkerei durch. Herzstück ist ein vollautomatisiertes Hochregallager.

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Die Anlagen bei der Ennstal Milch stammen großteils aus den 1930er- bis 1950er-Jahren. Um die Eigenständigkeit abzusichern und technisch auf dem neuesten Stand zu sein, hat man in den letzten drei Jahren bei laufendem Betrieb kräftig umgebaut. 22 Millionen Euro wurden investiert - damit kann man neue Produktlinien einführen, kostengünstig produzieren und die Erzeugungskapazität steigern. Eines der Herzstücke der neuen Molkerei ist ein vollautomatisiertes Hochregallager mit mehr als 4000 Abstellplätzen für Paletten.
Europäischer Vergleich. Trotz des Ausbaus bleibt man im europäischen Vergleich ein Mitspieler, der auf Qualität statt Quantität setzt. Die in Stainach erzeugte Produktreihe reicht von der Frischmilch über Maresi bis zum Dessertbereich mit Landliebe Naturquark und Topfencreme, die in Deutschland, Belgien und Tschechien vermarktet werden. Auch Aufstriche auf Milchbasis oder Sauerrahm- und Joghurtdressings werden produziert. Mittlerweile stellt man auch Energy- und Wellnessdrinks ohne Milch her. Zur Palette gehört auch die Camembert-Käserei, die etwa den Sirius Camembert produziert.
Nettoumsatz von 61 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hat die Ennstal Milch KG einen Nettoumsatz von 61 Millionen Euro erzielt, 30 Prozent der Produkte werden exportiert. 186 Beschäftigte verarbeiten jährlich 67 Millionen Kilogramm Milch, die von 900 bäuerlichen Betrieben der Region geliefert werden.








