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    Zuletzt aktualisiert: 12.12.2009 um 19:14 UhrKommentare

    Mit der Petrischale im Kosovo-Friedenseinsatz

    Im Kosovo sind rund 500 österreichische Soldatinnen und Soldaten stationiert. Iris Binder aus Selzthal ist noch bis 17. Dezember eine davon.

    Iris Binder wagte den Sprung ins Ungewisse - imd w+rde es wieder tun

    Foto © PrivatIris Binder wagte den Sprung ins Ungewisse - imd w+rde es wieder tun

    Es gibt gemütlichere Orte auf der Welt als das KFOR-Camp "Casablanca" in Suva Reka im Kosovo, obwohl die Österreicher mit Kraftkammer, Sauna und Swimming-Pool und guter Küche alles daran setzen, ihren Soldatinnen und Soldaten das Leben fern der Heimat möglichst angenehm zu gestalten.

    Die große Kälte im Lager, wenn jeder Gang zur Dusche zuerst der Überwindung des inneren Schweinehundes bedarf, bleibt der Selzthalerin Iris Binder erspart - sie tritt nach sechs Monaten Dienst am 17. Dezember die Heimreise aus dem Kosovo an. Der Militäreinsatz ergab sich für die biomedizinische Analytikerin, die im Landeskrankenhaus Rottenmann arbeitet, eher zufällig. "Ich habe immer schon eine berufliche Herausforderung im Ausland gesucht", erzählt die 38-Jährige. Ein Einsatz als Soldatin war aber keine Überlegung. Im Internet hat sie gelesen, dass dringend Fachkräfte für das Kosovo gesucht werden und den Sprung in das Ungewisse und Unbekannte gewagt.

    Patent

    "In einer Woche musste ich mich mit Adjustierungsvorschriften, der Waffe und gänzlich neuem Vokabular vertraut machen. Sogar die Druckknöpfe der Kampfweste zu schließen war anfangs eine Herausforderung. Jetzt weiß ich, dass e sich dabei um ein militärisches Patent handelt", lacht die Selzthalerin. Der Umgang mit der Waffe war für die Neueinsteigerin - noch dazu Linkshänderin - absolutes Neuland, aber dank des Nachhilfeunterrichtes im Militärdienst durch ihre Kameraden ließen auch diese Anlaufschwierigkeiten meistern. Eingesetzt ist Iris Binder noch für wenige Tage im Hygienetrupp des Camps, dort arbeiten derzeit ausschließlich Frauen.

    Besonders gefragt: Ärztinnen und technische Fachkräfte. "Ich war verantwortlich für labortechnische Untersuchungen und Hygienekontrollen, analysierte die Lebensmittelqualität und Wasser, auch in den umliegenden Gemeinden und Schulen. Dadurch konnte ich Soldaten und Bevölkerung vor Erkrankungen bewahren."

    Das Feldlabor sei zwar gut ausgestattet, aber nicht mit einem Krankenhauslabor zu vergleichen, so mussten Nährböden für Bakterienkulturen selbst hergestellt werden. Auf die Frage, ob sie noch einmal anheuern würde kommt von Iris Binder ein klares, eindeutiges Ja.

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