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Zuletzt aktualisiert: 09.08.2012 um 20:30 UhrKommentare

Zusage mit Bedingungen

Verkehrslandesrat Kurzmann bietet Sanierung der Planaistraße an, aber nur dann, wenn Gemeinden mitzahlen und die Straße übernehmen.

Als der sanierte obere Teil der Planaistraße eröffnet wurde, herrschte noch beste Stimmung. Jetzt gibt es zwischen dem Rohrmooser Bürgermeister Hermann Trinker und Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann Gesprächsbedarf

Foto © Martin HuberAls der sanierte obere Teil der Planaistraße eröffnet wurde, herrschte noch beste Stimmung. Jetzt gibt es zwischen dem Rohrmooser Bürgermeister Hermann Trinker und Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann Gesprächsbedarf

Es ist sozusagen ein "Ja, aber" das gestern bezüglich der Sanierung der Planaistraße aus dem Büro von Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann kam. Die Bürgermeister von Schladming und Rohrmoos, Jürgen Winter und Hermann Trinker drängten zuletzt vehement auf eine schnelle Freigabe der Mittel (die Kleine Zeitung berichtete).

Gestern sagte der steirische Verkehrslandesrat die - rund 1,2 Millionen Euro teure - Sanierung zwar grundsätzlich zu, stellte jedoch auch Bedingungen. Konkret müssten, so Kurzmann, die betroffenen Gemeinden 100.000 Euro zu den Sanierungskosten beitragen, außerdem müsste Rohrmoos die Planaistraße nach der vollständigen Sanierung übernehmen. Das würde bedeuten, dass die Gemeinde für die laufenden Kosten der Straße aufkommen müsste. Gerhard Kurzmann: "Eine vollständig sanierte Straße kostet die Gemeinde in den nächsten 25 Jahren voraussichtlich in der Erhaltung nichts, einziger Aufwand wäre somit die Schneeräumung."

In der Gemeinde Rohrmoos-Untertal, die die Planaistraße nach der Sanierung übernehmen müsste, hält man von den Plänen des Verkehrslandesrates wenig. Bürgermeister Hermann Trinker: "Das ist bereits einmal im Gemeinderat diskutiert worden. Es ist nicht einzusehen, dass die Straßen auf andere Skiberge der Steiermark sehr wohl Landesstraßen sind und wir nun die Planaistraße übernehmen sollen." Sich mit 100.000 Euro an den Sanierungskosten zu beteiligen, habe die Gemeinde von sich aus angeboten. Eine Übernahme könne man sich aber nicht vorstellen, immerhin sei die Sanierung immer ein wichtiges WM-Projekt gewesen, und die Straße sei eine Lebensader für den wichtigsten Skiberg des Landes.

CHRISTIAN NERAT

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