Neue Analyserunde
Am Mittwoch wurde verhandelt, wie es mit Rohrmoos und Pichl rund um Schladming weitergehen soll. Jetzt sollen erneut Daten geprüft werden.

Foto © GEPAEng beieinander, aber keine Lust zum Fusionieren: Rohrmoos-Untertal und die Gemeinde Schladming
Sie gelten als absolute Verweigerer einer Fusion mit Schladming: Die Gemeinden Rohrmoos-Untertal und Pichl-Preunegg. Gestern wurde auf der Bezirkshauptmannschaft Liezen bis in die Abendstunden mit Vertretern des Landes verhandelt. Die offizielle Sprachregelung: "Es war ein konstruktives Gespräch, aber an unseren Standpunkten hat sich nichts geändert", erklärt Bürgermeister Hermann Trinker von der Gemeinde Rohrmoos-Untertal. Obwohl die Bücher schon durchforstet wurden, soll jetzt noch einmal eine genaue Analyse gemacht werden, ob die zwei Gemeinden nicht doch zu Schladming passen könnten.
Zahlen
Ein Experte des Landes wird die Daten der drei Gemeinden noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Das geht von der Raumordnung über die finanzielle Situation bis hin zu diversen Kennzahlen, die für Kommunen relevant sind.
Viel mehr war von den Bürgermeistern gestern nicht zu erfahren. Die finanzielle Ausgangslage der beiden Gemeinden erklärt jedoch, warum eine Fusion mit der WM-Stadt Schladming von Anfang an skeptisch gesehen wurde: Beide Gemeinden sind touristisch gut aufgestellt, Rohrmoos-Untertal gilt darüber hinaus mit einem Dutzend Vierstern-Hotels als drittgrößte Tourismusgemeinde der Steiermark. Das 13. Viersterne-Haus befindet sich übrigens gerade in Bau.








