Jetzt bekommt Schladming doch ein neues Hotel
Ein immens wichtiges Hotelprojekt für die Zukunft von Schladming wurde im allerletzten Abdruck doch noch auf Schiene gebracht.

Foto © Martin HuberHinter dem Congress, direkt gegenüber des Sporthotels, entsteht das neue Hotelprojekt mit 130 Zimmern
Dass die Schladminger einen gewissen Hang zu Baustellen unter Hochdruck haben, ist bekannt und mehrfach belegt. Der Planet Planai war ebenso eine "Hochgeschwindigkeitsbaustelle", wie ein Jahr später das unterirdische Servicedeck - und jetzt steht gleich das nächste Stressprojekt auf dem Plan.
Nach langen und - vorsichtig ausgedrückt - wechselvollen Verhandlungen wird das Hotelprojekt auf dem Standort der ehemaligen Dachstein-Tauernhalle nun nämlich doch noch vor der Alpinen Ski-WM 2013 umgesetzt. Auf den allerletzten Drücker, wie gesagt, weshalb es auch noch einigermaßen unsicher ist, ob das Hotel bis zur WM überhaupt noch fertig wird.
Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer servierte die Nachricht am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz zur Österreichwerbung in Schladming. Gemunkelt wurde in der WM-Stadt schon seit Tagen, was nicht wirklich verwundert, schließlich wird an den Fundamenten des neuen Hotels bereits gebaut. Eigentlich hätte das Projekt ja erst Mitte Mai der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen, aber eine Großbaustelle mitten in Schladming lässt sich halt nicht lange geheim halten.
130 Vierstern-Zimmer
Die offizielle Grundsteinlegung erfolgt erst Mitte Mai, und bis dahin sind gesicherte Informationen zum neuen Hotel eher Mangelware. Einiges ist aber natürlich trotzdem durchgesickert. So sollen, dem Vernehmen nach, mit einer Investitionssumme von rund 22 Millionen Euro im neuen Leitbetrieb der Region 130 Zimmer entstehen, der Betrieb wird von der renommierten Falkensteiner-Gruppe als Vierstern-Superior-Hotel mit 70 Ganzjahresarbeitsplätzen geführt. Für das Projekt ist ein eigenes Konsortium gegründet worden. Der "Planai Hotel Errichtungs und Betriebs GesmbH" steht Planaichef Ernst Trummer als Geschäftsführer vor.
Dass die Fäden in der Planai zusammenlaufen, ist durchaus im Sinne der Erfinder. Immerhin hat man dort (siehe Anfang) in den vergangenen zwei Jahren gleich zwei Großbaustellen in extrem kurzer Zeit durchgezogen. Entsprechend groß ist die Zuversicht, das (fast) Unmögliche zu schaffen und das Hotel vor der WM fertigzustellen.







