Sido kam und rappte vor Tausenden Fans
Rapper Sido lockte Samstagabend rund 4000 Fans zum Saisonfinale am Fuß des Hauser Kaiblings. Zuvor zeigten Snowboarder und Free-Skier ihre Sprünge beim Big Air.
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Aus ganz Österreich reisten am Samstag Fans zum Hauser Kaibling an, um den deutscher Rapper Sido einmal live auf der Bühne zu erleben.
Rund 4000 Menschen sollten es bis in die späten Abendstunden sein, die dem Musiker bei Hits wie "Hol' doch die Polizei", "Geburtstag" und "Schlechtes Vorbild" zujubelten. Unter ihnen war auch Christina Walcher aus Kleinsölk, die mit ihren Freundinnen Kerstin und Martina Mayer ihrem Lieblingsstar einmal ganz nahe sein wollte. "Sido ist einfach super. Mir gefallen seine Texte so gut, weil er schreibt, was er fühlt", so Walcher, die zum ersten Mal auf einem Sido-Konzert war. Etwas weiter her kamen Nedim Oracevic, Christoph Pliessnig und Werner Eder. Die drei Freunde waren aus Klagenfurt her gedüst und hatten sich für das Konzert sogar VIP-Karten gesichert. "Ich war schon einmal auf einem Konzert von Sido und es war der Hammer. Heute werden wir ordentlich Party machen und nach dem Konzert ein bisschen fortgehen", so Eder.
Auf der Piste
Ebenfalls aus Kärnten kam Nico Kohlweiss, seines Zeichens "größter Sido-Fan. Ich höre alles von ihm seit ich zehn Jahre alt bin", meinte der 15-Jährige, der wie viele andere Fans Stunden vor dem Konzert nach Haus gekommen war.
Unterhaltung gab es vor Sidos Bühnenshow genug. Am Nachmittag stiegen Teilnehmer des Big Air in die Bindungen von Ski oder Snowboard und "jumpten" waghalsig über den "Kicker", einen großen, Tage zuvor extra aufgeschütteten Schneeberg. Atemberaubende Sprungkombination ließen selbst Christina Walcher, Kerstin und Martina Mayer staunen. "Wir schauen uns das gerne an, während wir auf Sido warten", so Walcher.
Bis zu seinem Konzert ruhte sich der deutsche Rap-Star aus und labte sich an "Milka Tender Torte" und Tortillas, die er im Vorfeld geordert hatte.
Im Einsatz waren an diesem Tag drei Feuerwehren und Einsatzkräfte der Rettungen Schladming und Gröbming. Mit dem Wetter hatte der Veranstalter im Übrigen großes Glück. In den frühen Nachmittagsstunden kamen noch Regentropfen vom Himmel, aber zu späterer Stunde klarte es auf und die Konzertgäste konnten das Musikspektakel im Trockenen erleben.












