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Zuletzt aktualisiert: 17.02.2012 um 21:53 UhrKommentare

Die Urlauber erwartet eine Traumwoche

Die letzte Staffel der Semesterferien wird wettermäßig die schönste. Rund 380.000 Schüler in der Steiermark und in Oberösterreich haben frei.

Foto © AP

Traumhafte Wetterprognosen, besser kann man es gar nicht haben", schwärmt Manfred Valland von der Weinebene-Skilift GesmbH. Kein Wunder, haben doch eisige Kälte und stürmische Winde die letzten Wochen eher schlecht aussehen lassen.

"Wir haben jetzt 14 Tage lang das reine Chaos gehabt. Minus 15 bis minus 20 Grad und zum Teil starken Wind - da sind uns die Tagesgäste bis zu 80 Prozent ausgeblieben", klagt er. "Wer fährt schon bei minus 17 Grad auf die Alm?" Doch jetzt wird alles besser: Tolle Schneeverhältnisse und ab Dienstag ist Sonne pur angesagt mit perfekten fünf Grad minus, "da kann man bei uns den neuen ,Snowpark' voll genießen".

Ähnlich begeistert ist auch Markus Zeiringer, Marketingleiter der Planai-Hochwurzenbahn. "Das wird die schönste Ferienwoche. Temperaturen und Wetter passen." Dazu kommen zwei Meter Naturschnee auf der Planai. "Das reicht auch fürs Weltcup-Finale von 14. bis 18. März." Aber keine Angst: "In der Vier-Berge-Skischaukel sind trotzdem 85 Prozent der Skipisten jederzeit für das Publikum befahrbar - auch während der Herrenabfahrt." Von einem Publikumsschwund während der Kälteperiode weiß er nichts. "In den Zahlen ist das nicht feststellbar." Aber die Sturmhauben waren alle vergriffen, erinnert er sich.

"Momentan haben wir einen wunderschönen, kitschigen Winter. Für die nächste Woche sind wir sehr, sehr gut ausgebucht", bestätigt Hansjörg Stocker, Geschäftsführer des Tourismusverbands Schladming-Rohrmoos. "Nicht nur bei uns sind Ferien, sondern auch in Holland und Bayern." Die Folge: Es gibt nur noch vereinzelt freie Quartiere. "Mehr als voll können unsere Betten nicht sein."

Auch die Kälte der Vorwoche hat den Urlauberstrom nicht aufgehalten. "Die Gäste waren ja schon vor Ort, sie sind halt nicht so lange auf der Piste geblieben." Erfreut berichtet er vom Plus in der aktuellen Jänner-Tourismusstatistik der gesamten Region. "Alle Unkenrufe im Herbst haben sich nicht bestätigt."

Hit für die Thermen

Für die Thermenregion war die extreme Kälte sehr besucherfördernd, berichtet Gernot Deutsch vom Steirischen Thermenland. "Jedes Extremwetter, das Außenaktivitäten einschränkt, ist der Hit für die Thermen." Auch für die kommende Woche ist er zuversichtlich: "Da kann man in den Thermen ideal Kraft tanken."

ROBERT ENGELE

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