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    Zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 um 23:16 UhrKommentare

    Hirscher triumphiert im Hexenkessel

    Marcel Hirscher behielt am Dienstag die Nerven: Der ÖSV-Jungstar gewann, angetrieben von tausenden begeisterten Zusehern, den Nachtslalom von Schladming vor dem Italiener Stefano Gross und dem Tiroler Routinier Mario Matt. Für den Salzburger war es der sechste Saisonsieg, der erste in Österreich.

    Marcel Hirscher tickt aus

    Foto © GEPAMarcel Hirscher tickt aus

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    Kleine Zeitung Reaktionen der Fans nach dem Rennen

    Als Marcel Hirscher den Sieg realisiert hatte, als er auf dem Rücken im Schnee fast wie ein Baby strampelte, als über Schladming ein Jubelschrei aus rund 45.000 Kehlen erklang - da hätte sich wohl auch der Dachstein verneigt vor diesem jungen Mann. Wenn er durch den dichten Schneefall bis in den Schladminger Zielraum gesehen hätte.

    Denn das, was der 22-Jährige in den vergangenen Tagen erlebt hat, wie er Vorgefallenes verarbeitet hat - aber vor allem, wie er zu guter Letzt gesiegt hat - das hätte man kaum besser erfinden können. Sogar für Hollywood wäre die Geschichte einen Drehbuch-Gedanken wert.

    Da war die "Einfädler-Affäre", die Hirscher beschäftigte. Der Konflikt mit Ivica Kostelic, der öffentlich geäußerte Betrugsverdacht, die öffentliche Versöhnung, vorangetrieben von Hirscher selbst, mit erstaunlicher Reife. Und dann der erste Lauf in Schladming - und ein Marcel Hirscher, der befreit fuhr und die Konkurrenz distanzierte. Danach meinte er: "Schau' dir meine Augen an, die Ringe. Das alles hat mich extrem mitgenommen."

    Fotoserie: Fahnenmeer in Schladming

    Ein Sieg mit viel Wert

    Hirscher nahm alle mit - spätestens im zweiten Lauf. Wieder mit einem Husarenritt, wieder mit Fehlern, wieder knapp am Ausfall. Aber letztlich mit dem schönsten Ende, das er sich ausmalen konnte. "Das", sagte Marcel Hirscher, "ist mit Sicherheit mein emotionalster Sieg. Und nach der Versöhnung war mir klar: Das ist mein Leben. Schifahren ist meine Freude - die ich wieder fühle, weil ich mich davor auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besonnen habe."

    Fotoserie: Die VIP's beim Nightrace

    Hirscher war befreit, feierte befreit - wie es echte Champions tun. Sein erster Weltcupsieg in Österreich, der sechste in dieser Saison, war ein schier unglaublicher. "Weil die zu Hause", sagte er, nach wie vor bejubelt von den Massen, "sind die wichtigsten. Die, die am meisten wert sind."

    Während Hirscher befreit war und sogar "Genugtuung" verspürte, lief es für Ivica Kostelic nicht ganz so gut, doch auch der - leider ausgepfiffene - Kroate schlug sich großartig, fuhr auf Platz vier, eine Hundertstelsekunde hinter Mario Matt, der wiederum sieben Hundertstel hinter Stefano Gross landete. Schladming feierte einmal mehr ein Fest in Rot-Weiß-Rot, mit sechs Österreichern in den Top 16.


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    Kleine Zeitung Mario Matt zum Rennen

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    Kleine Zeitung Hirscher: "Ein Kindheitstraum"

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    Kleine Zeitung Was mach Matt zur Zeit besser als die Konkurrenz?

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    Kleine Zeitung Wird's noch was mit dem dritten Schladming-Sieg, Mario?

    Ergebnis

    • 1. Marcel Hirscher (AUT)
    • 2. Stefano Gross (ITA)
    • 3. Mario Matt (AUT)
    • 4. Ivica Kostelic (CRO)
    • 5. Naoki Yuasa (JPN)
    • 6. Ted Ligety (USA)
    • 7. Jens Byggmark (SWE)
    • 8. Reinfried Herbst (AUT)
    • 9. Andre Myhrer (SWE)
    • . Benjamin Raich (AUT)
    • 13. Manfred Pranger (AUT)
    • 16. Christoph Dreier (AUT)

    "Vorläuferin" zeigte auf

    Slalom-Königin Marlies Schild bewältigte die Slalomstrecke in Schladming als Vorläuferin. Die Salzburgerin war nur rund eineinhalb Sekunden langsamer als ihr Lebensgefährte Benjamin Raich.

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