Die Promis machten den Pistentest
Prominente "Vorläufer" stellten sich am Montag der Herausforderung Planai. Gute Laune und ernste Töne: Die "Einfädler-Affäre" war auch beim VIP-Rennen Thema.
1 / 36
"Neid muss man sich erst erarbeiten. Und das hat Hirscher geschafft." Diese durchaus ernste Botschaft schickte Mime Peter Simonischek in Richtung Marcel Hirscher. Das Hickhack rund um die angeblichen Einfädler des Salzburgers beschäftigte nämlich auch den einen oder anderen Teilnehmer des Nachtslalom-Promirennens auf dem Zielhang der Planai. Angesprochen auf den Gesamtweltcup-Führenden Ivica Kostelic, der Hirscher am Sonntag sogar Betrug vorgeworfen hatte, reagierte Simonischek richtig leidenschaftlich: "Er trieft vor Ehrgeiz." So viele Emotionen stecken eben im Sport. Aber keine Sorge, die bunte Rennrunde ließ sich die Laune durch das Thema nicht ganz verderben. Schon kurze Zeit später stand der "Ex-Jedermann" - bestens gelaunt - mit den Schi-Legenden Charly Kahr und Karl Schranz sowie Sporthilfe-Chef Toni Schutti als Ehrenjuror im Zielstadion.
Und da gab es für die drei Adleraugen einiges zu sehen. So schwang etwa Ex-Fußballer Toni Polster nach einem soliden Lauf mit einem lauten "Jawohl" ab. Sänger Andreas Gabalier wedelte mit Leder- statt Schihose und bewunderte die Monoschifahrer: "Ich finde das wirklich toll. Ich schaff es nicht einmal beim Wasserschi, mit einem Brettel zu fahren." Musicalstar Uwe Kröger landete hingegen auf dem Allerwertesten. Und sagte: "Eigentlich wird es von Jahr zu Jahr besser."
Paralympics-Athletin Heather Mills belegte mit ihrem Team Rang zwei, obwohl sie mit gebrochener Schulter ins Rennen ging. Am Ende stand aber das Team "Geld Service Austria" ganz oben am Treppchen. Gefeiert wurde der Sieg natürlich auch - bei der großen VIP-Gala im Hotel Royer.









