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    Zuletzt aktualisiert: 22.01.2012 um 21:34 UhrKommentare

    Ein echtes Heimrennen für Jaba

    Jaba Gelashvili geht am Montag in Schladming für Georgien ins Rennen. Trotzdem ist der Nachtslalom für ihn ein Heimrennen.

    Der Georgier Jaba Gelashvili spricht perfekt Ennstalerisch

    Foto © GEPADer Georgier Jaba Gelashvili spricht perfekt Ennstalerisch

    Ein Startplatz im zweiten Durchgang des Schladminger Nachtslaloms, da beginnen bei Jaba Gelashvili die Augen zu leuchten. Den gibt's aber bekanntlich nur für die schnellsten 30 aus dem ersten Lauf. "Das wär ein Traum", meint der sympathische 18-Jährige, "aber leicht wird's nicht." Als einziger Vertreter seiner Heimat Georgien wird's bei seiner Nachtslalom-Premiere nämlich wohl eine Startnummer am Ende des riesigen Starterfeldes werden. "Ich muss eh schauen, dass mich am Start nicht die Wölfe fressen, bis ich drankomm", scherzt Jaba in breitestem Ennstaler Dialekt.

    Ein Schi-Exote ist der junge Mann aber beileibe nicht. Auch wenn Georgien nicht gerade für den Schisport berühmt ist: "Bei uns sind eher Rugby und Judo die Nationalsportarten. Für Schifahrer gibt's keine Trainingsmöglichkeiten", erklärt Gelashvili den Umstand, der ihn vor viereinhalb Jahren nach Österreich verschlagen hat. Dabei hat sich übrigens auch herausgestellt, dass er nicht nur fürs Schifahren Talent besitzt, sondern auch für Fremdsprachen. Jaba Gelashvili: "Im Zillertal hab ich einen Tiroler Trainer gehabt, da hab ich klarerweise Tirolerisch geredet. In Schladming haben mich dann alle als Tiroler gehänselt, da hab ich halt Ennstalerisch gelernt."

    Dass er sich mit Sprachen so leichttut, mag auch mit seiner globalisierten Familie zu tun haben. Vater Georgier, Mutter Schwedin, wohnen tut die Familie in Prag, bis auf Jaba, der in Schladming lebt. Wenn seine Wohnung auf Vordermann gebracht werden muss und die Sehnsucht nach Hausmannskost groß wird, rückt auch die Oma an. Die lebt in Schweden.

    Apropos Exote: Jaba Gelashvili redet nicht nur wie ein waschechter Schladminger, er fährt auch so Schi. Slalom und Riesentorlauf sind seine Disziplinen, wenn's hart auf hart geht, schmeißt er sich aber auch schon mal in einen Super G. Der bisherige sportliche Höhepunkt war jedenfalls der Start bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Da war er der jüngste Teilnehmer und wohl auch der stolzeste: "Das waren die schönsten drei Wochen in meinem Leben."

    Vielleicht erlebt Jaba ja am Montag sportlich gesehen die schönste Nacht seines Lebens. "Ich trau mir das schon zu und außerdem kommen ein Haufen Freunde von mir und feuern mich an."

    CHRISTIAN NERAT

    Fakten

    Parkplätze. Für die Fans stehen rund 5000 Pkw- und 400 Busparkplätze zur Verfügung. Die Polizei leitet die Autofahrer direkt von der Ennstalbundesstraße auf die Parkflächen ab. Die Polizei empfiehlt, unbedingt frühzeitig anzureisen.

    Karten. Mehr als 30.000 Karten sind bereits im Vorverkauf weg, fürs Rennen wurde aber ein ausreichendes Kontingent reserviert. Auf den Parkplätzen und auf den Wegen zum Renngelände gibt es die Möglichkeit, Karten zu kaufen. Die Kassen öffnen morgen um neun Uhr.

    Sonderzüge. Die ÖBB bieten aus Wien, Graz, Salzburg und Linz Sonderzüge nach Schladming an. Alle Informationen und die Abfahrtszeiten für Hin- und Rückfahrt gibt's im Internet unter: www.thenightrace.at

    Fakten

    Starterfeld. Rund 80 Starter werden am Montag in den ersten Durchgang des Nachtslaloms (Start 17.45 Uhr) gehen. Die besten 30 aus dem ersten Lauf sind im zweiten Durchgang (20.45 Uhr) startberechtigt. Insgesamt sind 27 Nationen für den Nachtslalom genannt.

    Zuschauer. Rund 50.000 Fans werden zum morgigen Nachtslalom erwartet. Rund um die Rennpiste wurden 8000 Stufen in den Schnee gegraben, um den Fans einen optimalen Stand zu bieten. Die Veranstalter empfehlen unbedingt festes Schuhwerk, um den Auf- und Abstieg sicher zu schaffen.

    Wetter. Für das Rennen sagen Meteorologen Temperaturen um minus vier Grad und eventuell leichten Schneefall voraus.

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