Hauser Kaibling investiert zehn Millionen in Pistenanlage
Auf dem Hauser Kaibling wird heuer kräftig investiert: Gebaut werden ein Sechser-Sessellift und eine zusätzliche Schneeanlage.

Foto © APAIm Ennstal wird kräfitg investiert
Der Start in die Wintersaison beginnt auf dem Hauser Kaibling mit der Eröffnung einer neuen Sechser-Sesselbahn, außerdem wird eine neue Beschneiungsanlage in Betrieb genommen. Zehn Millionen Euro fließen in die Erweiterungen, es ist dies die höchste Investitionssumme, die in nur einer Saison in den Schiberg gepumpt wurde. Auf der Kaiblingalm, die den Hauser Kaibling und die Planai verbindet, wird der Almlift-Schlepper durch einen Sessellift ersetzt, die Schifahrer sitzen künftig in und auf einigem Komfort: Die Sesselbahn ist mit Ledersitzen samt Sitzheizung ausgestattet, Wetterschutzhauben sorgen für trockene Fahrt. Pro Stunde können 2400 Gäste transportiert werden, die Fahrzeit für die rund 338 Höhenmeter beträgt gut fünf Minuten.
Auf knapp 1800 Metern Seehöhe entsteht eine neue Schneeanlage, damit wird die letzte Lücke in der Versorgung geschlossen, mit der Eröffnung Anfang Dezember kann der gesamte Berg flächendeckend beschneit werden. Gegraben wird ein Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Kubikmetern, außerdem werden neue Leitungen verlegt, eine Pumpstation errichtet und Pistenverbreiterungen um insgesamt rund fünf Hektar vorgenommen.
"Viel mehr als den traumhaften Schnee werden die Wintersportler davon nicht mitbekommen, denn die Technik liegt fast zur Gänze in der Piste. Somit bleibt die Hochgebirgskulisse mit dem Blick auf das Dachsteinmassiv ungetrübt", erklärt Geschäftsführer Arthur Moser.








