Vom EM-Gast zum WM-Starter
Mit den Lokalmatadoren Horst und Klaus Schoiswohl beginnt heute die WM.
BOGENSPORT. Hochspannung bei den Bogenschützen: Heute ab 19 Uhr wird die Weltmeisterschaft in Donnersbach offiziell eröffnet, bis Samstag rittern die Schützen um die WM-Titel. Im 3D-Bewerb wird auf Tierattrappen geschossen.
Das Interesse der Szene ist gewaltig: 267 Teilnehmer aus 28 Nationen sind in den letzten Tagen angereist. Weniger weit war die Anreise der beiden Lokalmatadore im 22-köpfigen österreichischen Nationalteam. Das Brüderpaar Horst (52) und Klaus Schoiswohl (48) kommt aus Admont/Hall und St. Gallen zur großen Heim-WM.
Brüder im Team
Bei den Donnersbacher Bogenschützen waren sie 2004 zum ersten Mal, damals als Zuseher bei der Europameisterschaft auf der Planneralm. "Seit damals sind wir vom Bogensport infiziert", lacht Horst Schoiswohl. Zuerst beim TBSC Spechtensee, jetzt beim WM-Ausrichter BSC Ennstal verfeinerten die Brüder ihr Bogenkünste. "Klaus ist schon länger erfolgreich, mir ist erst vor Kurzem der Knopf aufgegangen", erzählt Horst. Jetzt sind beide im Nationalteam und starten in der Disziplin Langbogen. "Da haben wir 52 Konkurrenten, vor allem die Italiener und Spanier sind stark. Die Top-8 wären super. Ein Traum, wenn wir am Samstag noch im Finale der besten Vier mitschießen könnten." Worauf es ankommt? "Das wird eine Nervensache", weiß Horst Schoiswohl. Wie die WM ausgeht? Wir sind gespannt. CHRISTOPH HEIGL








