UZR: Warten auf Wien
Das Land stellt für die Uni Rottenmann über den Weg der Forschung 50.000 Euro pro Jahr zu Verfügung. Die Basisfinanzierung ist aber offen.
Die Zukunft des Universitätszentrums Rottenmann (UZR) steht noch immer in den Sternen. Ein wissenschaftliches Konzept wurde zwar bereits erarbeitet, die Verhandlungen zwischen dem Wissenschaftsministerium und den technischen Universitäten Linz und Graz über die Finanzierung sind aber noch nicht abgeschlossen.
Die Partei- und Ressortkollegin auf Landesebene, Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP), intervenierte jetzt schriftlich bei Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle für die Erhaltung des Standortes. Die Landesrätin betont zwar, dass der Lehrbetrieb sowie dessen Administration "ausschließlich Bundeskompetenz darstellt" und diese Kostenteile daher nicht durch das Land bedeckt werden können, stellt aber pro Jahr 50.000 Euro für Forschungsprojekte der TU Graz in Zusammenhang mit Rottenmann in Aussicht. "Uns ist die wesentliche Bedeutung des UZR bewusst", argumentiert Edlinger-Ploder diese Zusage.
Der Rottenmanner ÖVP-Vizebürgermeister Alfred Bernhard erklärt dazu, dass die Unterstützung aus dem Wissenschaftsressort des Landes im Rahmen einer Klausur der Liezener Schwarzen ausverhandelt werden konnte. Landtagsabgeordneter Odo Wöhry hofft auf rasche Verhandlungen in Wien und "auf ein positives Ergebnis".








