Jetzt geht es ab in den Süden
Australien, Portugal & Co. - die ÖSV-Stars zieht es jetzt erst einmal in Richtung Süden. Das verrieten sie hinter den Kulissen der Medaillen-Party.
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Schneeprofis hin oder her - irgendwann brauchen auch die ÖSV-Stars warme Temperaturen. Gut, dass für die meisten der Athleten die Urlaubszeit beginnt. "Ich fahr auf jeden Fall in den Süden. Nordpol brauch ich sicher keinen", lachte Adler Gregor Schlierenzauer in der VIP-Lounge des Planet Planai. Wohin die Reise genau gehen wird, weiß er allerdings noch noch nicht. Team-Kollege Martin Koch hat seinen Sommer schon durchgeplant. Fünf Wochen wird er mit einem guten Freund durch Australien reisen. "Allerdings werde ich den Urlaub mit Training verbinden. Seine Sprungkraft kann man ja überall stärken", verriet er. Der Vorschlag, als Hürden Krokodile zu nehmen, kostete ihm ein kräftiges Lachen.
Ganz entspannt will es hingegen Kombinations-Weltmeisterin Anna Fenninger angehen. "Ich freue mich schon so. Ende Mai fliege ich nach Portugal", meinte sie. Und auch die Pläne von Snowboarder Benjamin Karl sind schon sehr konkret. In Kürze geht es für zehn Tage auf die Malediven. Danach wird direkt ein Hüttenurlaub auf 1300 Metern Seehöhe im Tessin angehängt. Nur eine machte ein großes Geheimnis um ihr Urlaubsziel - Doppel-Weltmeisterin Elisabeth Görgl. "Wohin es genau geht, verrate ich nicht. Nur so viel: es wird traumhaft."
Spontaner Urlaub im Hause Raich/Schild
Während die einen bei der Medaillenparty vom Süden träumten, waren andere gedanklich schon beim nächsten Training. "Für mich geht es am Mittwoch direkt weiter. Wann ich einmal in die Sonne komme, weiß ich noch nicht", meinte Schisprung-Weltcupsieger Thomas Morgenstern. Nebenan ging es ganz gemütlich zu. Am Buffet gesichtet: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Organisationschef Reinhold Zitz, Schipensionist Hans Knauß, ORF-Mann Rainer Pariasek, die Schi-Damen Marlies Schild ("Weil Benni verletzt ist, werden wir spontan einen Urlaub buchen müssen") und Kathrin Zettl, Schi-Crosser Andreas Matt, Überflieger Andreas Kofler, Neo-Schirentner Michael Walchhofer, die vergoldeten Kombinierer Mario Stecher und Felix Gottwald, Biathlet Christoph Summan, Adler-Trainer Alexander Pointner, Snowboarderin Claudia Riegler und Medaillen-Abonnentin Claudia Lösch.
Aber nicht alle konnten am Montag Urlaubspläne schmieden. Für die Schladminger war die ÖSV-Feier erst der Beginn. Nun stehen zwei stressreiche Jahre an. "Ab jetzt geht es bei uns wirklich los. In den nächsten Monaten wird in Schladming kräftig umgebaut", blickten Bürgermeister Jürgen Winter und Planai-Chef Ernst Trummer in die Zukunft. Eine Medaillenparty wie die am Montag soll es, nach Wunsch der Hausherren, aber auch 2013 wieder geben: "Sehen wir es einfach als gutes Omen, dass wir schon jetzt eine solche Medaillenflut bei uns im Ort hatten. Vielleicht wird es das nächste Mal ja noch mehr Edelmetall."










