Zum Ersten und zum Letzten
Landesliga: Beim ATV Irdning sind die Ungereimtheiten ausgeräumt. Der SC Liezen ist "hungrig auf mehr".
FUSSBALL. Reinigende Gewitter lassen die Luft wieder klarer erscheinen. "Die Ungereimtheiten sind beseitigt. So, wie sich die Mannschaft in den letzten beiden Trainings präsentiert hat, bin ich guter Dinge, dass wir das letzte Quäntchen Einsatz, das die Irdninger Erfolge ausmacht, wieder herauskitzeln können", gibt sich Trainer Andreas Schmid nach der mannschaftsinternen Aussprache optimistisch.
Ähnlich sieht die Sache Kapitän Robert Rüscher: "Es wurde alles ausgeredet. Der Kopf müsste bei uns Spielern wieder frei sein." Was auch dringend notwendig ist: Der Herbstmeistertitel 2009 mit 32 Punkten hatte die Mannschaft zwar auf den dritten Gesamtrang gehievt. Was viele in der Euphorie übersahen: Irdning machte im Frühjahr nur noch 18 Punkte. Jetzt halten die Ennstaler bei 17 Punkten und müssen heute zu Tabellenführer Pachern. "Heuer kann in der Landesliga jeder jeden schlagen. Wir wollen da was holen", meint Schmid.
Zu den Gerüchten, dass der Kapitän nach der Geburt seine Kindes im Dezember aufhöre, wollte sich Rüscher nicht direkt äußern: "Da ist noch nichts entschieden. Das tue ich, wenn es soweit ist."
Liezen beim Letzten
Der SC Liezen ist heute beim Tabellenletzten Köflach zu Gast. "Eine ungünstige Konstellation, weil Köflach von den Spielern her besser ist als der Tabellenplatz und jeder einen Sieg von uns erwartet", analysiert Trainer Gernot Stradner. Das Liezener Rezept: "Wenn wir Christian Zorko und Senat Halilovic neutralisieren, ist das schon die halbe Miete." Nach dem 3:0-Sieg gegen Köflach sind Haynie und Co. jedenfalls "hungrig auf mehr".
Bezirksderby bzw. Kellerderby heißt es heute in der Oberliga Nord. Schlusslicht Schladming empfängt um 19 Uhr St. Gallen, den Vorletzten. Der SV Rottenmann ist morgen in Bruck zu Gast. GERHARD PLIEM








