Breite Front für die Uni
Regionale Abgeordnete aller Parteien sprechen sich klar für den Erhalt des Uni-Lehrganges Rottenmann aus. Uni-Gipfel wird angestrebt.
Das drohende Aus des Universitätszentrums Rottenmann, das just am Tag nach der Landtagswahl bekannt wurde, schlägt in der Region klarerweise hohe Wellen. Studierende und Eltern sind sauer, immerhin ist derzeit noch völlig unklar, wer sein Studium in Rottenmann noch abschließen kann. Zumindest soviel scheint sicher: Studierende, die jetzt im Herbst das siebente (und damit vorletzte) Semester beginnen, können das Studium in Rottenmann normal abschließen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Klaus Aichhorn, Leiter des Universitätszentrums Rottenmann, an die höheren Semester schickte.
Während also bei den Betroffenen die Unsicherheit groß ist, wollen sich die Abgeordneten aller Parteien für den Erhalt der Uni starkmachen. Odo Wöhry, VP-Landtagsabgeordneter: "Wir müssen unbedingt versuchen, sehr kurzfristig zu einem Gespräch zu kommen, bei dem Region, Land Steiermark, die Universitäten und das Wissenschaftsministerium am Tisch sitzen." Darüber hinaus sei zu klären, wie hoch der exakte Finanzbedarf der Uni Rottenmann ist.
Ziemlich verärgert reagiert der Grün-Abgeordnete Lambert Schönleitner: "Das ist eine Schweinerei und eine Augenauswischerei, dass das genau einen Tag nach der Wahl bekannt wird." Die Grünen werden, so Schönleitner, den Fortbestand der Uni jedenfalls unterstützen.
Auf Gespräche setzt auch Ewald Persch, SP-Abgeordneter und als Bürgermeister von Rottenmann direkt betroffen: "Vielleicht bringen wir's zusammen, dass wenigstens alle, die derzeit in Rottenmann studieren, ihre Ausbildung auch hier abschließen können." Siehe auch linke Seite









