Das Projekt "Fremdsehen" ist angelaufen
Im Rahmen des regionale10-Projektes "erforschen" 14 Künstler die Gemeinden der Region.

Foto © regionale/Hans Kraxner
Wie erleben Fremde unsere Heimat, wie unterscheiden sich die Außensichten jener, die nicht hier geboren sind von unseren eigenen Sichtweisen? All diesen Fragen widmet sich das regionale10-Projekt "Fremdsehen", das im Juli in der gesamten Region läuft. 14 Künstlerinnen und Künstler, die in Österreich leben, aber nicht hier geboren wurden, verbringen zwei Wochen in Gemeinden der Region. Ihre Erfahrungen über ihr Fremdsein und ihre Begegnungen mit den Menschen dokumentieren sie in Blogs und verarbeiten sie auf individuell-künstlerische Art und Weise. Über die Homepage www.fremdsehen.at können Interessierte den Fortgang des Projektes gleichsam "live" miterleben und sich mit Kommentaren beteiligen.
Katerina Cerna, in Tschechien geboren und in der Oststeiermark aufgewachsen, erkundet beispielsweise, wie junge Leute in Admont leben, lieben und über die Zukunft denken. Der Herkunft der Menschen und ihren Wurzeln spürt die bosnische Germanistin Emina Saric in Aigen und in Donnersbach nach. Über die Entwicklung der Architektur in Bad Mitterndorf recherchiert John Hanna, Architekt und Blogger aus Ägypten, während Mercy Dorcas Otieno aus Kenia beim Kochen und Essen mit den Menschen in Irdning in Kontakt treten will. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den verschiedensten Kultursparten von Bildender Kunst über Musik bis zur Literatur und Fotografie und arbeiten - wie beispielsweise Mirko Maric, ein bildender Künstler aus Bosnien - gleichsam unsichtbar und dennoch auffällig in Schladming.
Als Abschluss des Projektes wird es in jeder Gemeinde eine Veranstaltung geben, an der auch auf der Website aktiv mitgearbeitet werden kann.








