Letzte Chance in Nendaz
Manuel Veith war mit Rang 21 am Kreischberg nicht zufrieden.

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SNOWBOARD. Den Kreischberg gerade erst hinter sich, blickt Snowboarder Manuel Veith bereits in Richtung Olympische Spiele in Vancouver im Februar. Am Ende schaute im Parallel-Riesentorlauf nämlich nur der 21. Platz heraus. "Ich bin nicht schlecht gefahren, aber es will einfach nicht klappen", erklärt er. "Im ersten Durchgang hab ich zu viel gebremst." Schlussendlich fehlten 0,3 Sekunden auf die Top-16. Trotzdem ist Veith für die kommenden Wochen guter Dinge. "Ich weiß woran es liegt", sagt der Schladminger.
Mehr als ein Jahr wartet er jetzt schon auf eine Top-Platzierung. Eine Verletzung in der Hüfte brachte ihn 2009 aus der Spur. "Das war irgendwie ein Knackpunkt." Von Aufgabe ist allerdings keine Rede. Noch vor den Kreischberg-Rennen nahm er einen Materialwechsel vor. "Ich hab' gedacht, ich muss etwas ändern. Das Gefühl ist gut. Das Training läuft super. Jetzt sollte ich es nur noch im Rennen umsetzen." Die Gelegenheit dazu bekommt der 24-Jährige schon am Sonntag beim Weltcup in Nendaz (Schweiz). Ob es für Olympia reicht, hängt genau davon ab. "Es wäre eine tolle Sache. Doch wenn ich es jetzt nicht schaffe, aufs Stockerl zu fahren, hab ich in Vancouver eh nix verloren. Ich werde alles versuchen."








