Weltcup als starker Wirtschaftsmotor
Haus bilanziert die letzte Tage: Wieder brachte der Spitzensport unverzichtbare Initiativen. Hohe TV-Quoten auch in Deutschland als "Lohn".
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Eine Millionenshow waren die Schi-Weltcup-Damenrennen zwar nicht für die österreichischen Läuferinnen, aber für die Marktgemeinde Haus, die Menschen und die Region. So bilanziert Bürgermeister JohannResch die turbulenten Tage.
Rund eine Million hat allein die Abwicklung des FIS-Events und des lauten und bunten Rahmenprogramms gekostet, weiß Manuela Schwarz, die Generalsekretärin des Weltcup-Organisationskomitees. Der Erfolg wurde mitviel Arbeit und hohem Risiko erkauft, weiß man im Ennstal. Ohne teure Investitionen, hätte die Sache sogar schief gehen können. Denn die Krummholz-Rennstrecke wurde um mehr als vier Millionen Euro von der Hauser Kaibling-Seilbahngesellschaft total umgebaut. Das geht auf das Konto der Schi-WM Schladming 2013 und damit auf Kosten des Landes, ist aber eine unverzichtbare Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Hauser Schiberges. Die neue Beschneiungsanlage hat sich schon beim ersten Mal als unverzichtbar erwiesen, so Seilbahnen-Geschäftsführer Arthur Moser. Schwarz ergänzt: "Der Berg und die Region wachsen mit dem Sport", legt sie wert darauf, dass nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden.
Der gesamte Damen-Weltcup-Tross samt Medien und sonstigem Umfeld belegte rund 1500 Betten, und das bis zu sieben Tage lang. Bei einem - sehr niedrig angesetzten - Tagesumsatz von hundert Euro pro Kopf sind das alleine eine weitere Million für Haus und die Nachbarorte.
Damit ist die wirtschaftliche Seite dieser Tage aber noch nicht erschöpft. Der Steirische Schiverband hat das "Haus des Wintersports" im Zielstadion der Rennstrecke um weitere 720.000 Euro erweitert. Beim Rennen war dort das Pressezentrum eingerichtet, generell wird es dem Verband als Kommunkationsstätte dienen. Auch hier gibt es konkrete Aufgaben im Zusammenhang mit Schladming 2013.
Der "Lohn der Mühe kann sich sehen lassen. Bis zu 740.000 ORF-Fernseher und mehr als drei Millionen TV-Konsumenten in Deutschland - und das an drei Tagen - sind eine "unbezahlbare Werbung", gibt sich Moser zukunftssicher.















