Ungebremst
Cornelia Hütter ist die steirische Schi-Nachwuchs-Hoffnung. Ein Einfädler machte der Kumbergerin einen Einsatz beim Weltcup zunichte.

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Bei den Damen-Weltcup-Rennen in Haus am Wochenende hätte Cornelia Hütter eine Talentprobe abliefern sollen. Die 17-Jährige war als Vorläuferin vorgesehen. Daraus wird aber nichts werden. "Im Slalomtraining habe ich eingefädelt und mir das Knie verdreht. Am Donnerstag werde ich nach einer MR-Untersuchung genau wissen, wie es aussieht und wann ich wieder angreifen kann", erzählt Hütter.
Im vergangenen Sommer wurde die Kumbergerin in den Nachwuchskader des ÖSV berufen. "Die Bedingungen sind ein Traum. Es wird sehr professionell gearbeitet und alles dafür getan, dass wir Topleistungen abrufen können", schildert Hütter, die zuletzt mit zwei fünften Plätzen bei den FIS-Rennen in Außervillgraten aufzeigte.
Hauptsache schnell
Eine Lieblingsdisziplin hat die Wahl-Schladmingerin nicht. "Aber es sollte so gerade wie möglich hinunter gehen. Kurven habe ich nicht so gerne. Zu schnell kann es mir nicht sein", verrät Hütter, die seit November auch den Führerschein besitzt. "Mit dem Auto muss ich mich eh immer zusammenreißen, damit ich nicht zu schnell fahre." Da wundert es nicht, dass sie an ihren (schnee-)freien Tagen auch im Go Kart und Motocross mächtig Gas gibt.
Während andere nach den Weihnachtsferien ab Donnerstag wieder zur Schule gehen müssen, ist Hütter mit den Gedanken wo anders. "Ich bin in der Abschlussklasse der Schihandelsschule in Schladming. Von Dezember bis März müssen wir nicht anwesend sein, sondern nur über Internet einige Arbeiten abgeben", erklärt die Steirerin, die im Anschluss auch den Aufbaulehrgang absolvieren wird. "Die Matura möchte ich sicher machen."
Oberstes Ziel bleibt aber der Weltcup: "Druck mache ich mir keinen. Wenn's passt, dann passt's." Bleibt nur zu hoffen, dass es für die Frohnatur bald wieder so richtig passt - und das auf ihren Schiern.









