Heißes DJ-Set zum Schi-Opening in Schladming
Star-DJ David Guetta lockte 13.000 House-Fans und unzählige Journalisten in die Schladminger Schi-Arena. Trotz eisiger Temperaturen kochte die Menge zu den heißen Rhythmen.

Foto © Sonja Haider
Zwei Stunden eisigen Frost und einige Becher heißen Tee lang mussten am Samstag rund 200 Journalisten aus ganz Europa auf dem Gipfel der Planai in Schladming ausharren, um den französischen David Guetta erstmals live vor die Linse zu bekommen. Der Star-DJ rückte exakt um 16 Uhr mit einer großen Pistenraupe an, bestens gelaunt.
Jürgen Winter, Schladmings Bürgermeister, stattete den Musiker gleich mit einem originalen Schladminger Trachtenjanker aus. "Wow, that's nice", meinte der sichtlich durchgefrorene Franzose und bestaunte sein aus Eis gefertigtes DJ-Pult. Nach ein paar Fragen düste er mit einer eigens gestalteten Gondel wieder vom Berg und bereitete sich auf seinen großen Auftritt vor.
Auch am Fuße des Berges ging es bereits um 17 Uhr rund. Die ersten Fans scharrten in den Startlöchern. Darunter Valentina Moser, die mit ihren beiden Freunden Jürgen Führer und Katja Herk extra aus der obersteirischen Gemeinde Fohnsdorf angereist war. "Die Musik ist total super. Wir sind alle drei große Guetta-Fans. Er ist so toll", so Moser, die in der Tenne noch schnell einen Burger verdrückte. Auch die beiden Tirolerinnen Sandra Angerer und Sophie Kirchmair nahmen für Guetta eine lange Anreise auf sich. "Wir verbringen das ganze Wochenende hier und das Highlight ist natürlich David", so Angerer.
Punkt 20 Uhr startete Anna F. ihren Auftritt vor einem gut gefüllten Konzertplatz. Natürlich freuten sich die meisten Fans nur auf David. Wie etwa Stefanie Forstinger und Magdalena Minniberger aus Frankenberg in Oberösterreich. "Wir sind nur wegen David Guetta gekommen. Er ist einfach ein Musikgott."
Nach Anna F. wurde noch 45 Minuten Bühnenausrüstung für Guetta auf die 30 Meter lange und zwölf Meter hohe Bühne geschleppt und eingerichtet. Dann, Punkt 22 Uhr, war er endlich da und ließ die Plattenteller ordentlich krachen. Dabei flippten 13.000 Besucher aus.
100 Sicherheitsleute sorgten für einen geregelten Ablauf. Gerhard Zach weiß, worauf es ankommt: "Es kann immer etwas passieren. Aber wir sind gerüstet", sagte er.













