"Das war nicht pietätlos"
Ein ungewöhnlicher Transport sorgte für Aufregung: Pfarrer entschuldigt sich für "schiefe Optik" beim Knochentransport. Pietätlos sei das aber nicht. Wo die Knochen jetzt landen, ist noch offen.

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Heftige Wellen hat der Bericht über den Transport von Hunderten Schädeln und Knochen in einem Müllwagen ausgelöst. Von einer alten Kapelle in Schladming wurden die Gebeine per Müll-Lkw abtransportiert und in ein Loch neben der Kirche in Oberhaus gekippt. Anrainer trauten zuerst ihren Augen nicht. Pfarrer Bernhard Preiß legt nun Wert auf die Feststellung, dass zwar die Optik schief sei, wofür man sich auch entschuldige. "Den Vorwurf der Pietätlosigkeit wegen der sonderbaren Art des Transportes kann ich von Außenstehenden aber nicht akzeptieren." Das Hauptargument der wenigen, lautstarken Gegner sei: Die Schladminger Knochen soll man in Schladming eingraben. Diese Haltung sei dem Florianiprinzip zuzurechnen.
Nach wie vor offen ist, wo die 200 bis 700 Jahre alten Knochenreste landen sollen. Laut Bezirkshauptmannschaft müssen sterbliche Überreste auf einen Friedhof gebracht werden, der auch als solcher geführt wird. Pfarrer Preiß: "Die Kirche in Oberhaus und auch der ehemalige Friedhof dort stehen unter Denkmalschutz und unterstehen damit dem Bundesdenkmalamt und nicht der Bezirksverwaltungsbehörde. Das wird noch zu klären sein."








