Kletterer stürzten ins Seil, Frau über Rinne
Drei spektakuläre Rettungseinsätze binnen weniger Stunden. Freunde besuchten Litauer im Spital.

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Die Serie der Bergunfälle begann gegen 9.30 Uhr, als ein 22-jähriger Slowake bei einer Klettertour auf der Dachsteinsüdwand zehn Meter ins Seil stürzte und sich den rechten Knöchel brach. Sein Begleiter schlug Alarm, der Verletzte wurde vom Rettungshubschrauber "C 14" geborgen und ins Krankenhaus nach Schladming geflogen.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Auf dem Sparafeld im Gesäuse kam es zum fast identen Bergunfall. Auch dort stürzte der hintere einer Zweierseilschaft mehrere Meter ins Seil, brach sich dabei den Knöchel. Der 28-jährige Grazer wurde ebenfalls vom Hubschrauber aus mittels Bergeseil gerettet. Auf der steirischen Kalkspitze stürzte dann eine Niederösterreicherin (56) aus Bisamberg bei einer Wanderung über eine steile Rinne unglaubliche 150 Meter weit ab - und erlitt nur Prellungen. "Sie hat viel, viel Glück gehabt", betonte Hubschrauberpilot Gerhard Brunner am Mittwoch.
Der litauische Wanderer Povilas Ch. (22) wurde von seinen Freunden im LKH Amstetten besucht. Sie überbrachten ihrem Kameraden Genesungswünsche. "Sein Zustand ist weiter stabil", so Primar Christian Meznik, ärztlicher Direktor der Landesklinik Amstetten. Dort wird der 22-jährige auf der hermetisch abgeriegelten Intensivstation behandelt. Nur Freunde und Familie will Ch. empfangen. Wie berichtet, war der Litauer am Montag im Gesäuse mit zwei gebrochenen Beinen gefunden worden - fünf Tage hatte er bis dahin verletzt im Wald überlebt.








