Viel Schnee, weniger Verletzte auf Schipisten
Trotz sehr gut besuchter Pisten kann in der Steiermark keine auffällige Steigerung der Schiunfälle verzeichnet werden.

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Auch wenn die österreichischen Schipisten gestürmt werden, hat es im Vergleich zu den vergangenen Jahren in der bisherigen Saison nicht wesentlich mehr Unfälle und verletzte Sportler gegeben. "Die Zahl der Zwischenfälle unterscheidet sich nicht signifikant von der in den vorhergegangenen Saisonen", erklärte etwa der Obmann des Alpinen Sicherheits- und Informationszentrums in Tirol, Josef Raich, am Dienstag. Der heurige Winter sei sogar eher begünstigt, da mehr Schnee als in anderen Jahren in den Schigebieten liege. Dadurch seien weniger schwere Unfälle zu erwarten.
Helme schützen. In der Steiermark ist die Anzahl der Schiunfälle in etwa gleich wie im Vorjahr, so das Rote Kreuz. Eine Tendenz zu schwereren Unfällen sei nicht bemerkbar: "Die Kopfverletzung sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen, da ein Großteil der Schifahrer schon einen Helm trägt", so Manuel Bartl vom Roten Kreuz Liezen. In dieser Wintersaison hat es bisher zwei tödliche Unfälle auf steirischen Pisten gegeben: Ende November verunglückte ein 79-Jähriger am Stuhleck am Semmering, und am 26. Dezember fuhr ein 20-Jähriger Wiener in ein Pistengerät und starb.
Ferien. Insgesamt auffallend ist eine Zunahme von Schienbeinkopf-Brüchen, was auf die Belastung beim Carving zurückgeführt werden kann. In den Weihnachtsferien werden aber dennoch mehr Kollisionen auf den Schipisten erwartet. Dies rührt daher, dass insgesamt währen der Ferine mehr Menschen auf Brettln und Boards unterwegs sein werden.








