Die heißesten Aktien der WM-Börse
Infrastrukturprojekte für die Schiweltmeisterschaft 2013 in Schladming gelten als Verschlusssache: eine Übersicht über das, was eigentlich niemand wissen darf.

Foto © GEPAEine WM-Stadt als Großbaustelle - und dabei gibts die meisten Projekte bis jetzt nur auf dem Papier
James Bond und mit ihm der Rest der Geheimagenten-Zunft hätten ihr helle Freude. Immerhin gilt in Schladming seit Wochen das Motto: Das Einzige, was ich sage, ist, dass ich nichts sage. Geheimniskrämerei auf höchstem Niveau sozusagen. Seit dem WM-Zuschlag für Schladming im Mai dieses Jahres geht's beinahe zu wie an der Börse. An den Stammtischen wird munter mit Millionen jongliert, manche Projekte stehen hoch im Kurs, andere tümpeln an der Wahrnehmungsgrenze dahin. Gratis dazu gibt's haufenweise Gerüchte.
Kleine Zeitung Sprinter
"Task Force". Jene, die es wissen müssen, sitzen in der ressortübergreifenden "Task Force". Dort tüfteln Experten aus den Ressorts der Landesräte Christian Buchmann (Wirtschaft) und Manfred Wegscheider (Sport) an den Infrastrukturprojekten für die Schi-WM 2013. Und sie tüfteln nicht mehr lange. Am kommenden Dienstag, dem 23. September, trifft man sich in Schladming zur letzten und entscheidenden Sitzung. Und die wird für die nähere Zukunft des oberen Ennstales mehr als nur spannend. Eine ganze Reihe von Projekten drängen sich auf der weltmeisterlichen Wunschliste. Darüber, was tatsächlich im Windschatten der WM verwirklicht werden kann, lässt sich im Augenblick nur spekulieren.
Bei aller Geheimhaltung fix: Bis zum Jahr 2013 wird sehr viel Geld in die Region um Schladming fließen. Nimmt man öffentliche und private Investitionen zusammen, sollte vor der WM fast eine halbe Milliarde Euro im oberen Ennstal investiert werden. Neben den vielen Großprojekten, die bis jetzt nur auf dem Papier existieren, gibt's durchaus auch Greifbares: Das zwölf Millionen Euro teure Parkhaus am Fuß der Planai soll schon im kommenden Winter 457 Autos Platz bieten, direkt gegenüber der Planai strebt ein acht Millionen Euro teures Hotel mit 220 Betten in die Höhe. Geplante Eröffnung ebenfalls zum Winterstart. So gut wie fix ist auch der Bau einer Nobelherberge mit 165 Zimmern, 350 Betten und hochmodernem Wellness-Zentrum. Kolportierte Kosten des Vier-Sterne-Superior-Hauses: 27 Millionen Euro.









