Siege wie auf dem Fließband
Trabrennfahrer Rudolf Haller gewann schon über 2000 Rennen.
TRABRENNSPORT. Hermann Maier holte 54 Weltcupsiege, Roger Federer 16 Grand Slam-Titel - Ausnahmeleistungen ohne Zweifel. Das gilt allerdings auch für Rudolf Haller. Der Trabrennfahrer aus St. Martin am Grimming kann in seiner Karriere auf mehr als 2000 Siege zurückblicken.
Zwar reichte es beim Traber-Derby in der Wiener Krieau, Österreichs größtem Rennen, "nur" für Platz zwei, doch die Freude war riesengroß. "Es ist alles aufgegangen. Da weiß man, wozu man es macht", sagt Haller.
Den Sport betreibt der 46-Jährige schon seit 30 Jahren. Und der gebürtige Münchner bestreitet ein gewaltiges Programm: Blickt man alleine auf die Statistiken für das heurige Jahr, stehen in 93 absolvierten Rennen 18 Siege, 17 zweite Plätze und elf dritte Plätze zu Buche.
Stockerlplatz gesichert
Es macht den Eindruck, als ob ein Stockerlplatz stets fix reserviert ist. "So ist es auch wieder nicht. Ohne das Team und mein Material würde es nicht funktionieren."
Was Haller so stark macht, ist schnell erklärt. "Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht auf der Strecke bin oder nicht mit dem Pferden arbeite. Im Trabrennsport muss man es entweder gescheit machen, oder man lässt es bleiben." Trainiert wird übrigens auf der eigenen Rennbahn vor der Haustüre.
Gibt es noch Ziele, wenn man so erfolgreich ist? "Pferde auszubilden und an das Renn-Niveau heranzuführen, macht mir unglaublichen Spaß." Ein Ende ist nicht in Sicht. MARTIN MANDL









