Routineübung am ÖVP Parteitag
Beim außerordentlichen Bezirkstag der ÖVP des Parteibezirkes Liezen wurden die Kandidaten für die Landtagswahl am 26. September nominiert.
Von den 140 Delegierten waren 128 der Einladung in das Admonter Volkshaus gefolgt - mehr als eine Routineübung wurde ihnen nicht abverlangt. Die Gremien hatten sich bereits im Vorfeld auf die drei Kandidaten geeinigt, es wurde nicht einmal geheim, sondern mit Handzeichen abgestimmt.
Einstimmig wurden Odo Wöhry, der St. Gallener Bürgermeister Armin Forstner und Sieglinde Zeiringer, Gemeindekassierin in Johnsbach, als Kandidaten bestätigt. Odo Wöhry und der als Hauptredner eingeladene Klubobmann Christopher Drexler schworen ihre Mitstreiter auf Gemeinsamkeit ein, um das erklärte Ziel "wieder Nummer ein in der Steiermark zu werden", erreicht werden könne.
Drexler ließ sich genüsslich die interne Misere der SPÖ auf der Zunge zergehen - von der Selbstsprengung der Grazer SPÖ bis hin zur Demontage von Kurt Flecker und dessen kritische Aussagen gegenüber Landeshauptmann Franz Voves. St. Gallen wurde als Beispiel für das Land genannt - dort wurde von rot auf schwarz umgefärbt.








