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Zuletzt aktualisiert: 17.11.2011 um 17:09 UhrKommentare

Heiße Aktien sind auf einem guten Kurs

Österreichs neuer Langlauf-Cheftrainer Gerald Heigl blickt optimistisch in die Zukunft. Eine seiner heißen Aktien: der Steirer Max Hauke.

Neo-Cheftrainer Gerald Heigl

Foto © APANeo-Cheftrainer Gerald Heigl

Wohnort: Aich im Ennstal, ist in der aktuellen ÖSV-Broschüre nachzulesen. Aber, "ich bin kein waschechter Steirer", lacht Gerald Heigl ins Telefon, "ich habe nur in die Steiermark geheiratet." Der Salzburger, der im Frühjahr den Deutschen Bernd Raupach als österreichischer Cheftrainer in Sachen Langlauf beerbte, trainiert derzeit mit den Sprintern im finnischen Vuokatti. Exakt 1322 Kilometer entfernt, im norwegischen Sjusjöen, weilt derweilen sein Co-Trainer Andreas Fuchs, der das Duo Johannes Dürr und Manuel Hirner beim Weltcup-Saisonauftakt betreut.

Wie in den vergangenen Jahren bäckt das rot-weiß-rote Langlauflager auch heuer wieder kleine Brötchen - als Hoffnungsträger auf Top-10-Plätze gelten einmal mehr Bernhard Tritscher und Katerina Smutna. Trotzdem, "wir sind besser geworden und auf einem guten Weg", betont Heigl, der als Fernziel die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nennt.

Bis dahin sollen auch die heimischen Toptalente, die derzeit noch bei den Junioren in der Loipe schwitzen, aufgeschlossen haben. Bei den Mädchen sind das vor allem Veronika Mayerhofer, Nathalie Schwarz und Teresa Stadlober. Bei den Burschen zählt Max Hauke dazu. Der 19-jährige Rottenmanner, der Ende Februar bei den Sprint-Bewerben in Oslo WM-Luft schnuppern durfte, gilt als heiße Aktie. Heigl: "Heuer ist er noch im Kontinentalcup unterwegs. Als Höhepunkt gilt die Junioren-WM im Februar in der Türkei. Kann er dort um Medaillen mitlaufen, könnte es im März als Zuckerl noch den einen oder anderen Weltcupeinsatz geben."

Vorerst hat Heigl beim ÖSV einen Einjahresvertrag unterschrieben, doch geht der 32-Jährige von einer längerfristigen Zusammenarbeit aus. Die finanziellen Einschränkungen, mit denen Österreichs Langlauflager seit den Doping-Affären zu kämpfen hat, sieht Heigl dabei nicht als Problem: "Wir können unser Programm durchziehen."

ALEXANDER TAGGER

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