Diskussion über Gemeindefusionen
SPÖ lädt heute zur Podiumsdiskussion ins Kulturhaus Liezen.
LIEZEN. "Sind sieben Großgemeinden im Bezirk Liezen genug?" Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der die Bezirks-SPÖ heute, Mittwoch um 19 Uhr ins Kulturhaus Liezen lädt. Die Frage ob Gemeindezusammenlegungen oder Gemeindekooperationen der bessere Weg für die Zukunft der Steiermark sind, lässt im Land seit Monaten die Wogen hochgehen. Bekanntlich hat die Landesregierung geplant, die Zahl der 541 steirischen Gemeinden bis zum Jahr 2013 deutlich zu reduzieren.
Mit Helmut Leitenberger, dem Bürgermeister von Leibnitz ist heute einer der ersten steirischen Ortschefs auf dem Podium vertreten, der sich zur Zusammenlegung mit einer Nachbargemeinde entschlossen hat. Ebenfalls an der Diskussion teilnehmen wird Bernd-Christian Schneck, Bürgermeister der deutschen Stadt Löwenberger Land. Für ihn ist das Thema Gemeindezusammenlegung längst gelebte Realität, seit die Stadt 1997 aus einem Zusammenschluss von zehn Gemeinden hervorgegangen ist. 2001 kamen dann noch zwei weitere Gemeinden dazu.
Mit den beiden Bürgermeistern diskutieren heute in Liezen die Ausseer Vizebürgermeisterin und Bundesrätin Johanna Köberl und der Rottenmanner Ortschef und Landtagsabgeordnete Ewald Persch. Das Einleitungsstatement des Abends kommt von der Liezener Nationalratsabgeordneten Elisabeth Hakel.









