Wohnungsbrand: Asthmakranke erlitt Rauchgasvergiftung
Wohnzimmer einer 43-jährigen Asthmakranken in Liezen brannte Dienstagabend aus. Die Feuerwehr Liezen stand mit insgesamt 30 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz. Die Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Foto © Scheriau/Sujet
Eine asthmakranke Obersteirerin (43), die sich selbst nicht mehr aus ihrer brennenden und stark verqualmten Wohnung retten konnte, wurde am Dienstag gegen 21 Uhr von der Freiwilligen Feuerwehr Liezen-Stadt ins Freie gebracht. Kurz zuvor hatte eine 32-jährige Nachbarin, die im selben Wohnhaus in der Admonterstraße in Liezen lebt, die Einsatzkräfte alarmiert. Mit schwerem Atemschutz kämpften sich die Helfer der Feuerwehren in die brennende Wohnung vor. Im Vorraum der verqualmten Wohnung lag die 43-jährige Maria N. am Boden, ehe sie von den Einsatzkräften entdeckt wurde. Aus dem dahinter befindlichen Wohnzimmer, das in Vollbrand stand, schlugen den Feuerwehrmännern Flammen entgegen. Sofort brachten sie die asthmakranke Bewohnerin in Sicherheit. Wenige Minuten später war der Wohnungsbrand gelöscht.
Mit Sauerstoff versorgt
Nachdem das Brandopfer ins Freie gerettet worden war, wurde N. von der FF Liezen-Stadt bis zum Eintreffen des Notarztes und des Roten Kreuzes mit Sauerstoff versorgt. Anschließend brachte man die Asthmapatientin mit dem Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung ins LKH Rottenmann. "Nach einer Nacht im Krankenhaus wurde die Frau aber bereits wieder nach Hause entlassen", so ein Beamter der Polizei Liezen.
Insgesamt standen 44 Einsatzkräfte der Feuerwehren Liezen-Stadt, Pyhrn-Liezen und der Betriebsfeuerwehr Maschinenfabrik Liezen bei dem Brand im Einsatz. Durch das Feuer wurde das Wohnzimmer völlig zerstört, die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Laut Polizei dürfte die Frau, die alkoholisiert gewesen sein soll, mit einer Zigarette in der Hand auf dem Sofa im Wohnzimmer eingeschlafen sein.








