Als internationaler Kampfrichter im Einsatz
Der Rottenmanner Kampfsport-Trainer Reza Shojaie erhielt eine Einladung für die Junioren-WM in Mexiko.

Foto © GepaReza Shojaie freut sich auf seinen internatioanlen Einsatz
Die olympischen Winterspiele in Vancouver (Kanada) sind in aller Munde. Doch wer glaubt, dass in wärmeren Gefielden deswegen geurlaubt wird, der irrt. In knapp einem Monat findet in Mexiko nämlich die Taekwondo-Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele in Singapur statt. Außerdem wird der Juniorenweltmeister ermittelt. Mit dem Rottenmanner Reza Shojaie hat jetzt auch ein Österreicher eine Einladung erhalten.
Shojaie wird als Kampfrichter auf die Matte steigen. "Es ist eine sehr große Ehre, für so eine Veranstaltung auserwählt zu werden", sagt er. Weltweit gibt es rund 3000 Kampfrichter, die für Bewerbe dieser Größenordnung in Frage kommen. Shojaie: "Eine Einladung dort mitzuwirken bekommt man nicht oft im Leben. Für mich ist die Freude unbeschreiblich."
Wie professionell die Bewerbe über die Bühne gehen, zeigt allein das Vorbereitungsprogramm für die Referees. Bereits fünf Tage vor Beginn reist Shojaie nach Mexiko, wo alle Offiziellen täglich mehr als sechs Stunden eingeschult werden.
Zum Kämpfen steigt der Großmeister (6. Dan) nicht mehr auf die Matte. "Man muss die Jugend forcieren", meint der gebürtige Iraner. Als Taekwondo- und Hapkido-Trainer bringt er im "Reza Liezen", Österreichs größtem Taekwondo-Verein, bereits Kindern ab fünf Jahren den Kampfsport näher.
"Ich möchte möglichst viele Kinder an diesen interessanten Sport heranführen. Sie sind unsere Zukunft", sagt Shojaie.







