Rekorde am Kulm - nicht nur auf der Schanze
Am Kulm wurde diesmal nicht nur der Schanzen- sondern auch gleich der Besucherrekord gebrochen. Rotes Kreuz und Polizei bilanzieren positiv.

Foto © APABesucherrekord am Kulm.
Nicht nur aus sportlicher Sicht war das Kulmspringen heuer ein Rekordereignis. Auch in Sachen Besucherandrang hat man alle anderen Weltcups deutlich überrundet: zwischen 80.000 und 90.000 Zuschauer jubelten an den drei Veranstaltungstagen mit den Überfliegern. "Im Verhältnis zu diesen Zahlen ist alles problemlos abgelaufen", bilanzieren Rotes Kreuz und Feuerwehr, die mit 200 Personen im Einsatz waren. Die Helfer des Roten Kreuzes mussten rund 100 Mal ausrücken, 23 Personen wurden in das LKH Bad Aussee oder Rottenmann gebracht. Ein Alkoholisierter wäre fast mit einem einfahrenden Personenzug am Kulm-Bahnhof kollidiert - beherzte Passanten haben ihn zurückgezogen. Auch die Polizei hatte einen Sonderfall: "Einem Mann musste aufgrund der starken Alkoholisierung der Magen ausgepumpt werden, sechs Stunden später haben wir ihn wieder am Veranstaltungsgelände beim Trinken getroffen."
Ausnahmen. Für Albin Hubner, Einsatzleiter des Roten Kreuzes, waren das Ausnahmen. "Früher wurde bei den Springen viel mehr getrunken, um sich aufzuwärmen. Durch die beheizten Publikumszelte sind diese Fälle stark zurückgegangen."
Bilanz. Positiv bilanziert auch Kurt Sölkner vom OK-Team. Zum Ausruhen bleibt jedoch nicht viel Zeit. "Genauso wie der Aufbau, wird nun auch der Abbau wieder generalstabsmäßig geplant. Wir müssen zum Beispiel die Zelte weiterhin kontrolliert heizen, weil man die Planen bei den Minusgraden nicht abbauen kann." Am Montag begann man bereits mit dem Aufräumen der vier Kilometer langen Zäune.








