Grande Finale für die Regionale
Die regionale10 startet in ihre letzte Woche. Das Festival hat noch ein paar künstlerische Schmankerl anzubieten, bevor es sich mit einem fulminanten Feuerwerk in Altaussee verabschiedet.

Foto © PrivatDen Schlussakt der regionale10 gibt's bei "Berge in Flammen."
Im Festprogramm der regionale10 sind so viele Einzelveranstaltungen, dass man mitunter den Überblick verliert. Einige der Höhepunkte im Rückblick: Das Arcana-Festival mit dem Konzert in der Fabrikshalle des Autozulieferers Georg Fischer in Altenmarkt hat rund 600 Besucher begeistert. "Vor allem die Instrumente, die aus Bauteilen waren, die sonst in Autos stecken und die professionelle Darbietung der vielen Laien war beeindruckend", schwärmt Martin Novak, Pressesprecher der regionale10.
Auch das Projekt "Baustelle Baukultur" ist abgeschlossen. Dabei hat es einen Fotowettbewerb gegeben. Die Jury hat schließlich Hannes Kowatsch für die Aufnahme der Riesachbrücke (Gemeinde Rohrmoos) den ersten Preis verliehen.
Am Donnerstag bricht in Gössl am Grundlsee die große Kulturkarawane mit 150 Künstlern zum Marsch über das Tote Gebirge auf. Auch an dem Projekt Grenzgang haben sich viele Menschen beteiligt. Die Karawane wird bis zum großen Abschlussfest in Altaussee einlangen.
Dort findet am Samstag, 14. August, das traditionelle Sommerfest "Berge in Flammen" statt, gleichzeitig wird in diesem Rahmen der Schlussakt des Festivals gesetzt. Geboten wird dabei auch ein Seetheater eines französischen Bühnenkünstlers. "Dabei ist die Bühne knapp unter der Wasseroberfläche aufgebaut, sodass man den Eindruck hat, das Programm würde auf der Wasseroberfläche spielen", verrät Novak. Bengalische Feuer auf Loser und Trisselwand sorgen für eine stimmungsvolle Kulisse.
Vorbilanz
Novak zieht auch eine kleine Vorbilanz, was die Finanzen der regionale10 betrifft. Insgesamt stand dem Festival ein stolzes Budget von rund 4,7 Millionen Euro zur Verfügung. "Etwa zwei Drittel des Geldes ist bei diversen Projekten direkt in die Region geflossen. Der Rest wurde für die Künstler aufgewendet."







