"Emma" hauchte nur sanft über den Bezirk
Das Wochenende stand im Zeichen von Sturmtief "Emma". Kaum Schäden im Bezirk Leoben.

Foto © APAStarke Schäden blieben diesmal aus
Glaubt man den Statistiken, dann ist Emma wieder einer der beliebtesten Vornamen für Mädchen. "Allumfassend" und "groß" sollen zwei seiner Bedeutungen sein. "Allumfassend" und "groß" verhielt sich das Sturmtief namens Emma im Bezirk Leoben glücklicherweise nicht, als es am Wochenende durch die Gegend stürmte.
Es sah schlimm aus.
Die Einsatzkräfte waren seit Freitag Nacht in Alarmbereitschaft und die ersten Meldungen von Emmas Zerstörungskraft ließen auch nichts Gutes hoffen. Doch die angekündigte Katastrophe blieb aus. "Wir hatten am Samstag vereinzelt Einsätze. Beim Gasthaus Zulehner hat der Sturm das Blechdach einer Garage durch die Luft geschleudert und auch einige umgestürzte Bäume mussten wir wegräumen", erzählte gestern Dietmar Baumann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Eisenerz. 40 Männer waren im Einsatz, und diese sorgten auch dafür, dass die Eisenerzer Ramsau wieder mit Strom versorgt wurde. Umgestürzte Bäume hatten die Leitung beschädigt. Auch am Erzberg sei ein Dach in Mitleidenschaft gezogen worden.
"Großteils glimpflich".
Abschnittskommandant Karl Heigl bestätigte die Eisenerzer Schäden: "Wir sind aber im Großen und Ganzen verschont geblieben." In Hieflau seien einige Dächer beschädigt worden und in den Ortsteilen Lend, Wandau sowie Zwanzenbichl kam es zu Stromausfällen.








Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
