Stecher: "Platz 53 macht keinen Spaß"
Platz drei! Mario Stecher kehrte beim Weltcup in Liberec aufs Siegerpodest zurück. Den Grundstein legte der 34-jährige Steirer im Springen, wo er am Vortag noch 53. gewesen ist.

Foto © GEPAMario Stecher
Am 11. Dezember stand Mario Stecher beim Heimweltcup in der Ramsau zuletzt auf dem Stockerl. Der dritte Platz in Liberec ist sicher eine Genugtuung. . .
MARIO STECHER: Im Leben muss man oft Geduld haben, heute hat wieder alles gepasst. Ich freue mich riesig. Die letzten Wochen waren sehr hart für mich.
21., 23., 28., 33. und im ersten Weltcup-Bewerb in Liberec gar nur 53. - das waren die letzten fünf Platzierungen nach dem Springen. Dann folgte Platz neun. Was haben Sie diesmal anders gemacht?
STECHER: Platz 53 am Samstag hat wirklich keinen Spaß gemacht. Ich habe mich diesmal auf das Wesentliche konzentriert und mich auf mein Gefühl verlassen. Zudem habe ich mir nicht wirklich viel erwartet.
3., 6., 2., 6. und 4. - die Platzierungen im Langlauf waren hingegen zuletzt sehr konstant. . .
STECHER: Die Laufform hat immer gestimmt. Darum muss ich in Zukunft wieder die Stabilität im Springen finden, vor allem in Hinblick auf die nächste Saison.
Hat Mario Stecher mit diesem dritten Platz in Liberec sein Tief überwunden?
STECHER: Sagen wir so: Ich fühle mich in guter Form. Wenn ich meine Leistung abrufen kann, kann ich auch bei den letzten drei Weltcups der Saison ganz vorne mit dabei sein.
Ihr Schwager, Benni Raich, ist am Samstag nach 806 Tagen wieder ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden. Helfen Sie sich in der sieglosen Zeit gegenseitig mit Ratschlägen?
STECHER: Der Benni und ich sind im Pitztal ja Nachbarn. Wenn wir beide einmal zu Hause sind, sprechen wir nicht unbedingt über Sport. Aber ich habe ihm zu seinem Sieg mittels SMS gratuliert.
Werden Sie ihren dritten Platz in Liberec noch feiern?
STECHER: Auf mich wartet eine siebenstündige Heimfahrt. Zu Hause werde ich nur noch ins Bett fallen.








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