Für Zauner hat das Warten ein Ende
Ausgerechnet auf jenem Bakken in Lillehammer, auf dem er sich vor einem Jahr bei einem Sturz einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hatte, feiert David Zauner am Freitag sein Weltcup-Comeback.

Foto © GEPADavid Zauner
Ein emotionaler Moment? "Nein, ich hab' schon letztes Jahr, als ich mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde, damit abgeschlossen. Außerdem haben wir heuer im Sommer schon auf der Schanze trainiert", sagt der 26-Jährige, bei dem in den letzten Monaten vor allem Geduld gefragt war.
Nach seiner Operation tastete sich der Steirer behutsam wieder an die Spitze heran. Und während die Kollegenschaft bereits letztes Wochenende in Kuusamo in die neue Saison startete und mit dem Teamsieg und dem Dreifacherfolg im Einzelbewerb die Konkurrenz düpierte, hieß es für Zauner erneut "Bitte warten" - er holte sich derweilen in der Ramsau den letzten Feinschliff.
Training und Geduld
Seit Montag weilt der Eisenerzer nun selbst im hohen Norden und seine Geduld wird erneut strapaziert. Wind und warme Temperaturen machten ein Training bisher unmöglich. "Am Freitag soll es aber mit der Qualifikation fürs Wochenende klappen", meldet Zauner aus Norwegen.
Wie der Weitenjäger die Wartezeiten überbrückt? "Mit Kraft- und Mental-Training. Wir waren aber auch schon auf einem Weihnachtsbummel in der Stadt", erzählt Zauner, der voller Zuversicht ist: "Ich war im Herbst mit meinen Teamkollegen auf Augenhöhe. Das sagt mir, dass ich ganz vorne dabei sein kann." Sein Ziel: "Mir geht es nicht um Ergebnisse. Mir geht es nur darum, dass ich gesund bleibe und Spaß an der Sache habe."








Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
