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    Zuletzt aktualisiert: 27.06.2011 um 08:16 UhrKommentare

    Harnik: "Sturm hat den größten Reiz"

    ÖFB-Teamspieler Martin Harnik lässt am Fuße des Dachsteins die Seele baumeln - ein Urlaubs-Interview.

    Martin Harnik auf Heimaturlaub in der Ramsau

    Foto © GEPAMartin Harnik auf Heimaturlaub in der Ramsau

    Das Viersterne-Hotel "Landhaus Ramsau" am Fuße des Dachstein Stuttgart-Stürmer Martin Harnik tollt mit seinen beiden Hunden Bella und Balu über die saftige Almwiese vor dem Haus. Österreichs Teamspieler genießt den Urlaub in der Steiermark sichtlich. Für den 24-Jährigen ist es aber auch eine Reise in die Kindheit. Mit acht Jahren war er mit seinen Eltern zum ersten Mal in der Ramsau. Und weil ja auch der Vater aus der Steiermark stammt, ist der Urlaub gleich ein Familientreffen. Mit der Kleinen Zeitung ließ er die Seele baumeln und plauderte entspannt über die Hierarchie im Harnik-Clan über ein mütterliches Hunde-Komplott und er verriet, warum er einmal das Sturm-Trikot tragen könnte.

    Sie genießen samt Großfamilie erholsame Tage in der Steiermark und geben als Organisations-Chef den Ton an...

    MARTIN HARNIK (unterbricht lachend): Halt, ganz so ist es nicht. Wir haben unsere Hierarchie und mehrere Familienoberhäupter. Da gehöre ich noch nicht zur Spitze. Aber ich bin schon fleißig am Sägen.

    Dennoch hören sichtlich alle Familienmitglieder auf Ihr Kommando.

    HARNIK: Natürlich versuche ich, den Haufen zusammenzuhalten. Ich bin da ein bisschen der Hütehund der Familie.

    Sie sind nicht nur mit Ihrer Familie in der Ramsau, sondern auch mit Ihren beiden Hunden. Hatten sie schon als Kind einen Hund?

    HARNIK (schmunzelt): Nein, ich durfte nicht. Meine Mutter hat immer gesagt, dass sie eine Allergie hat. Davon habe ich bis heute nichts gemerkt. Ich glaube das mit der Allergie bis heute nicht.

    Sie glauben nicht an die Allergie Ihrer Mutter, viele österreichische Fußball-Fans glauben nicht mehr an eine erfolgreiche WM- oder EM-Qualifikation der Nationalmannschaft.

    HARNIK: Ich denke, die letzten beiden Länderspiele machen Hoffnung. Wenn wir diese spielerische Leistung regelmäßig abrufen können, können wir in der nächsten WM-Qualifikation schon ernsthaft mitreden. Jetzt müssen wir in den letzten Partien der EM-Qualifikation diese zwei Spiele erst einmal bestätigen. Aber mittelfristig können wir in den Qualifikationen schon eine Rolle spielen.

    Die Zahl der österreichischen Legionäre steigt stetig. Sind sie die wichtigste Zutat in einem möglichen Erfolgsrezept des rot-weiß-roten Fußballs?

    HARNIK: Ja, das beste Beispiel dafür ist die Schweiz. Die haben dieselben Voraussetzungen wie wir und leben sehr gut von den Legionären. Legionäre sind für kleine Länder sehr wichtig.

    Oft gehen junge Spieler aber ins Ausland und sitzen bei Drittligisten auf der Bank, anstatt sich erst einmal in der Heimat zu profilieren.

    HARNIK: Die Spieler, die das Talent haben, die richtige Einstellung mitbringen, die setzen sich durch, egal wann sie ins Ausland gehen.

    Sie selbst mussten von Werder Bremen aus auch erst einen Schritt zurück in die zweite Liga zu Düsseldorf machen, um mit Stuttgart nun zwei Schritte nach vorne zu tun.

    HARNIK: Ich hätte es unter den Voraussetzungen in Bremen nicht geschafft. Da muss man eben auch einen Schritt zurück machen können.

    War das schmerzhaft?

    HARNIK: Das kostete Überwindung. Es war kein einfacher Schritt, im Nachhinein war es aber der beste überhaupt.

    Könnten Sie sich vorstellen, einmal in Österreich zu spielen?

    HARNIK: Nicht jetzt, aber ich würde schon gerne einmal in Österreich spielen.

    Gibt's einen Lieblings-Verein?

    HARNIK: Seit ich denken kann, sind meine Verwandten Sturm-Fans. Da hat Sturm die besten Karten und den größten Reiz.

    Sie würden es also nicht ausschließen, dass Sie irgendwann einmal in Ihrer Karriere das Sturm-Trikot tragen?

    HARNIK: Das würde ich auf keinen Fall ausschließen.

    INTERVIEW: THOMAS PLAUDER

    Steckbrief

    • Geboren: 10. Juni 1987 in Hamburg.
    • Stationen: SC Vier- und Marschlande, Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf, VfB Stuttgart
    • Länderspiele für Österreich: 24
    • Saisonbilanz 2010/11: 9 Tore in der Bundesliga, 5 Treffer in der Europa League und in der Europa-League-Qualifikation, 3 Tore im DFB-Pokal, 3 Länderspiel-Tore

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