Gemeindefusionen "mit Kooperationen allein nicht möglich"
Der erste Schritt der von "Reformpartnerschaft" SPÖ und ÖVP initiierten Gemeindefusionen, geht in die Endphase. "Wir müssen sehen, wo es organisatorisch und geografisch passt", so ÖVP-Landtagsabgeordnete Lackner.

Foto © HoffmannÖVP-Landtagsabgeordnete Lackner
Bis Ende Jänner sollten die Kommunen dem Land melden, was sie zu tun gedenken. "Mit Kooperationen alleine werden wir wahrscheinlich nicht das Auslangen finden", so der Bezirksparteiobmann der ÖVP im obersteirischen Bezirk Liezen, Donnersbachs Bürgermeister Karl Lackner, am Montag in einer Pressekonferenz in Wörschach.
"Wir müssen sehen, wo es organisatorisch und geografisch passt", sagte der ÖVP-Landtagsabgeordnete Lackner, der zusammen mit seinem Kollegen Odo Wöhry sowie den Bundesräten Günther Köberl (Bad Aussee) und Franz Perhab (Pruggern) an die Öffentlichkeit trat. Für seine eigenen Gemeinde Donnersbach könne er sagen, dass man Gespräche mit dem noch weiter taleinwärts gelegenen Donnersbachwald aufgenommen habe.
"Zwangsfusionen" ?
Im Februar beginne die Verhandlungsphase mit dem Land Steiermark, sagte Lackner. Er wolle den Kollegen in den Bürgermeisterämtern nicht vorgreifen, aber mit Kooperationen alleine werde es nicht gehen. Mit dem Wort "Zwangsfusionen" habe er eine Problem, so Lackner auf APA-Anfrage. Aber Druck vom Land werde nötig sein. Das Land Steiermark hatte ja auch Anreizsysteme für Kooperationswillige Gemeinden in Aussicht gestellt.
51 Gemeinden gibt es im Bezirk Liezen, dem größten Österreichs, der mit 3.268 Quadratkilometern sogar das Bundesland Vorarlberg (2.601) an Fläche übertrifft. Acht Gemeinden zählen laut Lackner unter 500 Einwohner. Viele der Kommunen zählen aufgrund der alpinen Lage - der Gemeindeboden reicht von der Ortschaft oft Dutzende Kilometer in die Täler- und Bergregionen hinein - flächenmäßig zu den größten Österreichs, bei gleichzeitiger geringer Einwohnerzahl.








