Polizei fasst Seriendieb in Bayern
Ein 51-jähriger Pole konnte nach Einbrüchen in der Steiermark, Salzburg und Tirol in Bayern festgenommen werden. Als er aufgehalten wurde, hatte er 150 Kilogramm Einbruchswerkzeug in gestohlenem Auto.

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Nach einem Autodiebstahl ging der bayrischen Polizei ein Pole (51), der auch in der Steiermark zahlreiche Einbrüche verübt haben dürfte, ins Netz. Den Beamten war der gestohlene Wagen, ein VW Golf, aufgefallen. Als sie das Fahrzeug genauer inspizierten, stießen sie auf Diebesbeute, die bereits mehreren Einbrüchen in der Steiermark, in Salzburg und in Tirol zugeordnet werden konnte.
Inhalt eines Tresors
Unter anderem befand sich in dem gestohlenen Auto auch der Inhalt eines Tresors, den der Pole Anfang Februar aus einem Hotel in Bad Mitterndorf gestohlen hatte. Über eine Nebeneingangstür war er in das Gebäude gelangt. Bei dem Einbruch konnte er vor allem Bargeld erbeuten. Der Schaden beträgt rund 6800 Euro. Auch Beutestücke von einem Einbruch in das Büro einer Baufirma in Öblarn - darunter Kleidung, Messgeräte und Laptops - fand die Polizei in dem Golf.
Bei dem Polen, der schon vor 20 Jahren in Wien als Einbrecher unterwegs war, handelt es sich um einen Profi. "In dem Fahrzeug hat er 150 Kilogramm Einbruchswerkzeug mit sich geführt. Darunter waren große Brechstangen, Montiereisen, Hämmer und Schlegel sowie ein professionelles Abziehgerät für Schließzylinder", sagt ein Beamter gegenüber der Kleinen Zeitung. Von den Tatorten nahm sich der 51-Jährige sogar Souvenirs mit: Mehr als 20 abgebrochene Schließzylinder hatte der Einbrecher bei sich.
Der 51-Jährige wurde festgenommen, derzeit befindet er sich in der bayrischen Justizanstalt Aschaffenburg in U-Haft. Da der Verdächtige schweigt, müssen die Ermittler in akribischer Kleinarbeit die Beutestücke den Tatorten zuordnen, was bis jetzt erst mit einem Teil davon gelang. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Pole noch weitere Einbrüche in der Obersteiermark begangen hat.







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