"Eigentlich sollt's mir liegen"
Klaus Kröll sucht auf der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen nach wie vor das Aha-Erlebnis.
WENGEN. Im Vorjahr war Klaus Kröll bester Österreicher in Wengen, als Neunter. Wie auch schon 2007, damals als Sechster. Und doch: Der ganz große Wurf ist dem Öblarner noch nicht gelungen. "Irgendwie ist das ja unlogisch: Es ist eine richtige Abfahrt, mit Gleitkurven, Sprüngen, schnell - eigentlich soll's mir ja als Abfahrer liegen. Aber irgendwie hat es noch nie so richtig geklappt."
Irgendwie heißt wohl, dass das Aha-Erlebnis noch fehlt. Was aber wiederum Kröll verwundert: "Im Training hatte ich ja wirklich schon einige gute Zeiten, auch Bestzeiten. Nur im Rennen, da läuft's nicht."
Zu Trainingszwecken fuhr er bei der Super-Kombination die Abfahrt mit der hohen, ungewohnten Nummer 59; viel Aufschlüsse erhielt er auch da nicht. Sicher ist für ihn nur eines: "Ich denke nicht, dass es für uns Österreicher diesmal so schlecht aussehen wird wie in den vergangenen Jahren. Wir werden zurückschlagen." Vielleicht, vor seinem Lieblingsrennen in Kitzbühel, ja sogar er. MICHAEL SCHUEN







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